Im Vordergrund stünden aktuell die paranoid anmutenden Überzeugungen, dass er sich bedroht fühle, dass man ihn umbringen oder vergiften wolle. Hinzu kämen seine Impulsivität und seine Bereitschaft, auch mit Aggression oder Gewalt auf eine echte oder vermeintliche Bedrohung zu reagieren. Bei der Behandlung sei am wichtigsten die Reizabschirmung, d.h. man versuche zu vermeiden, dass er sich provoziert fühle, sodass es nicht mehr zu Konflikten mit anderen Personen komme. Soweit dies nicht genüge, würden Medikamente – Neuroleptika und Benzodiazepine – zur Beruhigung und gegen Erregungszustände benötigt. Der Beschwerdeführer sei nicht krankheitseinsichtig.