Sie lässt die Wunde nicht versorgen und nimmt auch das Antibiotikum nicht ein. Im Klinikrahmen berichtet sie weiterhin von ihrem Todeswunsch und hat auch schon – wie sich den Pflegeberichten entnehmen lässt – auf verschiedene Weise versucht, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Auch die Selbstgefährdung in einem weiteren Sinne im Fall einer sofortigen Entlassung ist ebenfalls klar zu bejahen. So isst sie seit mehr als zwei Wochen nichts mehr, was zumindest mittelfristig zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen dürfte.