{"Signatur": "ZG_VG_002", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2022-11-21", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_002_A-2021-17_2022-11-21.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/A_2021_17_5725904a692227324825c1f1a293ecde0e36a85bb5925cbc0dd70401f3e9d72274b0f1ba002270b736ccdc76a69f8038438c3b7a7e04e172fac081117671bf3d?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde0e36a85bb5925cbc0dd70401f3e9d72274b0f1ba002270b736ccdc76a69f8038438c3b7a7e04e172fac081117671bf3d&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=A_2021_17", "Checksum": "f3c7bd4a21af5e17f5bcfb8a43f3a08a"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["A 2021 17"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 21.11.2022 A 2021 17"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug  Abgaberechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo  Abgaberechtliche Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kantons- und Gemeindesteuern / Direkte Bundessteuern 2017 und 2018 (Wertberichtigung) | Kantonssteuer / direkte Bundessteuer"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:49:39", "Checksum": "a7251737235bcee1bcd514422a5e4d1e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 21.11.2022 A 2021 17\nRegeste:\nKantons- und Gemeindesteuern / Direkte Bundessteuern 2017 und 2018 (Wertberichtigung) | Kantonssteuer / direkte Bundessteuer\n\n VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG\n\nABGABERECHTLICHE KAMMER\n\nMitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz\nlic. iur. Ivo Klingler und Dr. iur. Diana Oswald\nGerichtsschreiberin: MLaw Jeannine Suter\n\nU R T E I L vom 21. November 2022 [rechtskräftig]\ngemäss § 29 der Geschäftsordnung\n\nin Sachen\n\nA.________ GmbH, c/o B.________ AG\nRekurrentin\nvertreten durch B.________ AG\n\ngegen\n\nSteuerverwaltung des Kantons Zug, Bahnhofstrasse 26, Postfach, 6301 Zug\nRekursgegnerin\n\nbetreffend\n\nKantons- und Gemeindesteuern / Direkte Bundessteuern 2017 und 2018\n(Aufrechnung einer Wertberichtigung)\n\nA 2021 17\n2\n\nA. Die A.________ GmbH (ehemals mit Sitz in C.________/ZG, seit 12. April 2019\nmit Sitz in D.________/ZH, vgl. SHAB vom 17. April 2019) bezweckt unter anderem den\nErwerb, das Halten, Verwalten und Verkaufen von Beteiligungen an anderen\nUnternehmungen im In- und Ausland. Einziger Gesellschafter ist E.________. Dieser\nreichte im Frühjahr 2019 die Steuererklärung (inkl. Bilanz und Erfolgsrechnung) für die\nSteuerperiode 2017 ein (StV-act. 1 f.) und am 13. Dezember 2019 diejenige für die\nPeriode 2018 (StV-act. 3 f.). Dabei wurde im Geschäftsjahr 2017 der Buchwert einer\nBeteiligung an der F.________ LLC (vgl. act. 1, Rek-act. 2, 5; fortan: Beteiligung\nF.________) erfolgswirksam um Fr. 300'000.– reduziert und ein steuerbarer Reingewinn\nvon Fr. 0.– deklariert (bzw. Reinverlust von Fr. _______) sowie ein steuerbares\nEigenkapital von Fr. _______. Für das Jahr 2018 deklarierte die A.________ GmbH nebst\neinem steuerbaren Verlust von Fr. _______ ein steuerbares Kapital von Fr. _______. Die\nSteuerverwaltung des Kantons Zug verlangte in der Folge ergänzende Unterlagen und\nAngaben insbesondere bezüglich der Beteiligung F.________ (StV-act. 5 ff.). Mit\nVerfügungen vom 8. Oktober 2020 veranlagte sie die A.________ GmbH für das\nSteuerjahr 2017 unter Aufrechnung der Position \"Wertberichtigung Beteiligung\" in Höhe\nvon Fr. 300'000.– mit einem Reingewinn von Fr. _______ (direkte Bundessteuer) bzw.\nFr. _______ (Kantons- und Gemeindesteuern) und einem steuerbaren Eigenkapital von\nFr. _______. Für das Steuerjahr 2018 berücksichtigte sie in Abweichung von der\nSteuererklärung sowie weiterhin unter Aufrechnung der Wertberichtigung von\nFr. 300'000.– ein Eigenkapital von Fr. _______ (Rek-act. 1). Auf Einsprache hin (Rek-act.\n3) begründete sie die Aufrechnung damit, dass trotz mehrmaliger Nachfrage die\ngeschäftsmässige Begründetheit der Wertberichtigung nicht nachgewiesen worden sei\n(Einspracheentscheid vom 19. Juli 2021 betreffend die Kantons- und Gemeindesteuer\nsowie die direkte Bundessteuer für die Jahre 2017 und 2018, Rek-act. 2).\n\nB. Hiergegen gelangte die A.________ GmbH (nachfolgend: Rekurrentin) mit Rekurs\nvom 19. August 2021 (Poststempel) an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug. Sie\nbeantragte, es seien der Einspracheentscheid vom 19. Juli 2020 (recte: 2021) sowie die\nVeranlagungsverfügungen vom 8. Oktober 2020 aufzuheben, es sei die Wertberichtigung\nauf der Beteiligung F.________ im Umfang von Fr. 300'000.– für die Zwecke der direkten\nBundessteuer 2017 und der Kantons- und Gemeindesteuern 2017 anzuerkennen und es\nsei der Verlustvortrag aus dem Steuerjahr 2017 für das Steuerjahr 2018 anzuerkennen\n(Kantons- und Gemeindesteuer sowie direkte Bundessteuer; act. 1).\n\nUrteil A 2021 17\n3\n\nC. Die Steuerverwaltung beantragte mit Vernehmlassung vom 24. September 2021\ndie Abweisung des Rekurses (soweit darauf einzutreten sei) und die Bestätigung ihres\nEinspracheentscheides vom 19. Juli 2021 (act. 6).\n\nD. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) liess sich während des Verfahrens\nnicht vernehmen und verzichtete damit stillschweigend auf eine Verfahrensbeteiligung\n(vgl. act. 5).\n\nE. Das Verwaltungsgericht holte am 11. November 2022 bei der Steuerverwaltung\nweitere – der Rekurrentin bereits bekannte – Unterlagen ein bezüglich der durch diese\nangesprochenen \"Buchprüfung der ESTV von 2014\" (act. 8; StV-act. 11).\n\nDas Verwaltungsgericht erwägt:\n\n1.\n1.1 Gemäss Art. 140 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer\n(DBG; SR 642.11) kann die Steuerpflichtige gegen Einspracheentscheide der\nVeranlagungsbehörde für die direkte Bundessteuer innert 30 Tagen nach der Zustellung\nbei einer von der Steuerbehörde unabhängigen Rekurskommission schriftlich Beschwerde\nerheben. Nach § 75 Abs. 1 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen\n(VRG; BGS 162.1) ist das Verwaltungsgericht die kantonale Rekursbehörde im Sinne der\nVorschriften über die direkte Bundessteuer. Die Beschwerden werden, unter Vorbehalt\nabweichender und ergänzender Vorschriften des Bundesrechts, wie kantonale\nSteuerstreitigkeiten behandelt (§ 75 Abs. 2 VRG). Im Übrigen kann die steuerpflichtige\nPerson gemäss § 136 Abs. 1 des Steuergesetzes (StG; BGS 632.1) gegen\nEinspracheentscheide der kantonalen Steuerverwaltung innert 30 Tagen schriftlich beim\nVerwaltungsgericht rekurrieren. Der Rekurs muss Antrag und Begründung enthalten. Die\nnotwendigen Beweisunterlagen sind beizulegen oder zu bezeichnen (§ 136 Abs. 3 StG;\nähnlich Art. 140 Abs. 2 DBG).\n\n1.2 Die vorliegende Beschwerde (bezüglich der direkten Bundessteuer) und der\nvorliegende Rekurs (bezüglich der kantonalen Steuern) werden der einfacheren Lesbarkeit\nhalber im Folgenden – mit Ausnahme des Rechtsspruchs im Dispositiv – beide als Rekurs\n\nUrteil A 2021 17\n4\n\n"}