{"Signatur": "ZG_VG_002", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2022-04-12", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_002_A-2021-11_2022-04-12.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/A_2021_11_5725904a692227324825c1f1a293ecde10c11b9c08bd08fdaf85996e5081c9750acd02477ada6e956ed790b26d11530fd9a8b78b3b4cea93746d543b2090807e?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde10c11b9c08bd08fdaf85996e5081c9750acd02477ada6e956ed790b26d11530fd9a8b78b3b4cea93746d543b2090807e&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=A_2021_11", "Checksum": "901b1fbefb7494827d4d8f8b05585c52"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["A 2021 11"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 12.04.2022 A 2021 11"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug  Abgaberechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo  Abgaberechtliche Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kantonssteuer 2011-2015 (Veranlagung) | Kantonssteuer / direkte Bundessteuer"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:50:25", "Checksum": "7c809b38d11852377f036081ad2fcf99", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 12.04.2022 A 2021 11\nRegeste:\nKantonssteuer 2011-2015 (Veranlagung) | Kantonssteuer / direkte Bundessteuer\n\nA.f Der Steuerpflichtige rief das Verwaltungsgericht des Kantons Zug an, dessen\nabgaberechtliche Kammer den Rekurs betreffend die Kantonssteuer 2010 abwies (VGer\nZG A 2019 7 vom 27. August 2019). Das Verwaltungsgericht anerkannte die Legitimation\ndes Steuerpflichtigen (aufgrund der Rechtsprechung des Bundesgerichts zur\nBindungswirkung und zum Novenverbot im Doppelbesteuerungsverfahren sowie der\nTatsache, dass die Angaben der Steuerverwaltung für die Ausgleichskassen verbindlich\nsind), auch wenn dieser vom Kanton Zug eine Verschlechterung verlange (vgl. E. 1). In\nder Sache selbst bezog sich das Verwaltungsgericht auf das Bundesgerichtsurteil\n2C_1059/2018 vom 18. Januar 2019 zu den Steuerperioden 2010–2015. Das\nVerwaltungsgericht erwog, der Kanton Zug habe aufgrund des erwähnten\nBundesgerichtsurteils die vom Kanton Luzern angenommenen Umstände als gegeben\nhinzunehmen und entsprechend zu entscheiden (E. 4c). Aufgrund dessen, dass im Kanton\nLuzern eine Veranlagungsverfügung nach pflichtgemässem Ermessen habe erfolgen\n\nUrteil A 2021 11 / A 2021 12\n4\n\nmüssen, habe der Steuerpflichtige sein Recht auf einen Steuerhoheitsentscheid\n(Domizilentscheid) im Kanton Luzern verwirkt. Im Kanton Zug bestehe kein Grund zu einer\nsolchen Feststellungsverfügung (E. 4g). Zur Frage, ob der Steuerpflichtige in der\nSteuerperiode 2010 im Kanton Zug eine Betriebsstätte unterhalten habe, bestehe im\nNachgang zum Bundesgerichtsurteil 2C_1059/2018 vom 18. Januar 2019 kein Raum. Um\neiner interkantonalen Doppelbesteuerung entgegenzutreten, sei die Steuerverwaltung Zug\nverpflichtet gewesen, die streitbetroffenen Positionen dem Kanton Luzern zuzuweisen,\nohne dass hierzu weitere Untersuchungshandlungen erforderlich gewesen seien (E. 4i).\nDaraufhin gelangte der Steuerpflichtige abermals ans Bundesgericht, wo er betreffend die\nSteuerperiode 2010 gegen die Kantone Zug und Luzern Beschwerde führte.\n\nA.g Mit Bundesgerichtsurteil 2C_857/2019 vom 11. November 2020 stellte das\nBundesgericht fest, dass das Beschwerderecht des Steuerpflichtigen gegenüber dem\nKanton Luzern verwirkt und die Beschwerde gegenüber dem Kanton Luzern infolgedessen\nabzuweisen sei. Auf die Beschwerde gegenüber dem Kanton Zug trat das Bundesgericht –\nmangels schutzwürdigen Interesses des Steuerpflichtigen – nicht ein.\n\nA.h Nach Vorliegen des Bundesgerichtsurteils 2C_857/2019 vom 11. November 2020\ntrat die Steuerverwaltung Zug mit Einspracheentscheid vom 9. Juni 2021 mangels\nBeschwer nicht auf die Einsprache des Steuerpflichtigen vom 21. März 2019 betreffend\ndie Eröffnung der Kantonssteuer 2011–2015 ein (A 2021 11-StV-act. 1).\n\nA.i Nachdem der Steuerpflichtige mit diversen Eingaben, u.a. vom 7. Dezember 2020,\nsinngemäss eine Revision des definitiven Einspracheentscheids vom 15. März 2019\n(Kantonssteuer 2010) beantragt hatte, wies die Steuerverwaltung das Revisionsgesuch\nmit Revisionsentscheid vom 9. Juni 2021 ab, soweit es darauf eintrat (A 2021 12-StV-\nact. 1).\n\nB. Sowohl gegen den Einspracheentscheid vom 9. Juni 2021 (Veranlagung\nKantonssteuer 2011–2015) als auch gegen den Revisionsentscheid vom 9. Juni 2021\n(Kantonssteuer 2010) legte A.________ mit Schreiben vom 12. Juli 2021 (Datum\nPostaufgabe) Rekurs ein. Seine Anträge formulierte er wie folgt:\n\n1. Die Entscheide vom 9. Juni 2021 sind vollumfänglich aufzuheben.\n2. Die Entscheide vom 9. Juni 2021 sind an die Vorinstanz zur Neubeurteilung\nzurückzuweisen.\n\nUrteil A 2021 11 / A 2021 12\n5\n\n"}