G.b Betreffend schuldrechtlichem Anspruch auf asymmetrische Dividenden: Sowohl die Rekursgegnerin als auch die ESTV würden darauf hinweisen, dass die Rekurrentin über einen schuldrechtlichen Anspruch auf die Promote Fees verfüge, welcher unabhängig von den Ausschüttungsbeschlüssen bestehe. Darin zeige sich, dass die Promote Fees nicht im Beteiligungsverhältnis, sondern im Dienstleistungsverhältnis begründet seien. Dabei würden die Rekursgegnerin und die ESTV verkennen, dass es häufig vertragliche Ansprüche auf Dividendenausschüttungen gebe. So sei es bei Start-up Gesellschaften bspw. üblich, dass Investoren ihr wirtschaftliches Risiko vertraglich absicherten.