Der Promote stehe also genauso im Risiko wie das von ihr und den anderen Aktionären investierte Kapital. In Dienstleistungsverträgen seien solche Bestimmungen üblicherweise nicht zu finden, da Erbringer von Dienstleistungen i.d.R. nicht das gleiche wirtschaftliche Risiko trügen wie die Investoren. Entsprechend würden Dienstleistungserbringer normalerweise auch nicht erst bei einem allfälligen Exit bezahlt. Vielmehr sei es üblich, dass sie entweder nach Abschluss ihrer Dienstleistung oder in regelmässigen Abständen ihre Rechnungen stellten. Diese Tatsachen würden deutlich machen, dass beim Promote das Beteiligungs- und nicht das Dienstleistungsverhältnis im Vordergrund gestanden habe.