{"Signatur": "ZG_VG_002", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-11-09", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_002_A-2018-19_2020-11-09.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/A_2018_19_5725904a692227324825c1f1a293ecdeebd648247408864e311890642a9548229fcc89d8c14e9b9cb301b1ddccca5659b057b695f1c92ff0e1077c6f3ec593aa?path=5725904a692227324825c1f1a293ecdeebd648247408864e311890642a9548229fcc89d8c14e9b9cb301b1ddccca5659b057b695f1c92ff0e1077c6f3ec593aa&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=A_2018_19", "Checksum": "cb964604ff0313f9cd79456a58459a62"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["A 2018 19"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 09.11.2020 A 2018 19"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug  Abgaberechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo  Abgaberechtliche Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kantonssteuer / Direkte Bundessteuer 2013-2014 (verdeckte Gewinnausschüttungen) | Kantonssteuer / direkte Bundessteuer"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:52:06", "Checksum": "de4c8e1631c9d1f220ea696959be8d87", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 09.11.2020 A 2018 19\nRegeste:\nKantonssteuer / Direkte Bundessteuer 2013-2014 (verdeckte Gewinnausschüttungen) | Kantonssteuer / direkte Bundessteuer\n\nBetreffend das durch die Rekurrentin gewährte Darlehen von Fr. 231'916.80 (vgl.\nvorstehend) erfolgte mit Vereinbarung vom 6. Dezember 2013 (Beilage 5.4 der\nRekursgegnerin) ein vollständiger Darlehenserlass (mit Besserungsklausel) durch die\nRekurrentin, durch entsprechende Belastung des bei der Rekurrentin geführten\nKontokorrents \"F.________ Holding AG\" (Kontoblatt 2013 zum Kontokorrent der\nF.________ holding, S. 2 in Beilage 12.2 der Rekursgegnerin).\n\nWeiterverkauf der von der Rekurrentin erworbenen Mietereinbauten durch die H.________\nan die F.________ holding im Januar 2014\n\nMit Kaufvertrag vom 5. Januar 2014 verkaufte die H.________ die Mietereinbauten des\nehemaligen Fitnessparks ____(GL), weiter an ihre 50 %-Aktionärin, die F.________\nholding, zum Preis von Fr. 250'000.–. Gemäss Kaufvertrag sollen die\nVertragsgegenstände durch die Käuferin geprüft und für gut befunden worden sein (Ziff. 3,\nAbsatz 2 in Beilage 12.9 der Rekursgegnerin). Der Kaufpreis wurde beglichen mit\nAbtretung einer Forderung der F.________ holding gegenüber der N.________ AG, ____\n(Fr. 95'500.–) und durch Gewährung eines verzinslichen Darlehens der H.________\n(Verkäuferin) für den Restbetrag von Fr. 154'500.–, mit einer fixen Laufzeit von 4 Jahren\n\nUrteil A 2018 19\n7\n\nund einem Zinssatz gemäss 1. Hypothek, variabel, der Glarner Kantonalbank (Ziff. 4 in\nBeilage 12.9 der Rekursgegnerin).\n\nWeiterverkauf der Fitnessgeräte, Einrichtungen und Mietereinbauten durch die\nF.________ holding an die I.________ im August 2014\n\nMit \"Kaufvertrag / Übernahme des Mietvertrags\" vom 22. August 2014 verkaufte die\nF.________ holding die von der Rekurrentin bzw. der H.________ erworbenen\nFitnessgeräte, Einrichtungen und den Mietereinbau des ehemaligen\nFitnessparks____(GL), an die I.________ (auf dem Vertrag mit J.________ AG firmierend)\nzum Preis von Fr. 180'000.–, mit vereinbartem Übergang von Nutzen und Gefahr per 1.\nJanuar 2014 (Kaufvertrag / Übernahme Mietvertrag in Beilage 8.5 der Rekursgegnerin).\n\nB. Mit Steuererklärung 2013 und Jahresrechnung 2013 deklarierte die Rekurrentin\neinen Verlust von Fr. 663'538.– (Ziff. 8, S. 3 in Beilage 1.1 der Rekursgegnerin). Die\nErfolgsrechnung 2013 enthielt einen ausserordentlichen Aufwand in der Höhe von Fr.\n636'916.80 (S. 4 in Beilage 1.2 der Rekursgegnerin). In der Steuererklärung 2014 wies die\nRekurrentin einen Reingewinn von Fr. 98'025.– aus. Nach einer Verlustverrechnung\ndeklarierte sie einen Verlustvortrag von Fr. 565'513.– und im Ergebnis damit einen\nsteuerbaren Reingewinn von Fr. 0.– (Ziff. 5 und 7 in Beilage 2.1 der Rekursgegnerin). Die\nErfolgsrechnung 2014 enthielt einen ausserordentlichen Ertrag von Fr. 90'523.90 (S. 4 in\nBeilage 2.2 der Rekursgegnerin).\n\nMit Verfügungen vom 4. März 2016 veranlagte die Rekursgegnerin die Rekurrentin\nbetreffend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer für die\nSteuerperioden 2013 und 2014 definitiv. Dabei stellte die Rekursgegnerin den steuerbaren\nReingewinn für das Jahr 2013 mit Fr. 40'479.– und für das Jahr 2014 mit Fr. 113'117.–\nsowie das steuerbare Eigenkapital für die Jahre 2013 und 2014 mit jeweils Fr. 100'000.–\nfest (jeweils S. 1 und 2 in Beilagen 7.1 und 7.2 der Rekursgegnerin). Für das Jahr 2013\nhatte die Rekursgegnerin dabei Aufrechnungen von insgesamt Fr. 704'017.–\nvorgenommen (Ziff. 2.3 in Beilage 7.1 der Rekursgegnerin), bestehend aus Fr. 636'917.–\nfür verdeckte Gewinnausschüttungen infolge Abschreibungen auf Darlehensforderungen\ngegenüber der Muttergesellschaft F.________ holding von Fr. 411'917.– (Fr. 180'000.–\nund Fr. 231'917.–) und gegenüber der (Halb-) Schwestergesellschaft H.________ von Fr.\n225'000.– (separate Zusammenstellung, Ziff. 1, S. 1 in Beilage 7.3 der Rekursgegnerin)\nsowie über Fr. 67'100.– für die ungenügende Verzinsung von Darlehensforderungen (S. 2\n\nUrteil A 2018 19\n8\n\nin Beilage 7.3 der Rekursgegnerin, dort separate Zusammenstellung, Ziff. 2 oben). Für die\nSteuerperiode 2014 betrugen die Aufrechnungen insgesamt Fr. 15'092.– für verdeckte\nGewinnausschüttungen im Zusammenhang mit der Finanzierung von Darlehen und\nGerätschaften von Nahestehenden (Ziff. 2.3 in Beilage 7.2 der Rekursgegnerin).\n\nC. Mit Schreiben vom 4. April 2016 erhob die Rekurrentin dagegen Einsprache mit\ndem Antrag, die von der Rekursgegnerin vorgenommenen Aufrechnungen im Umfang von\nFr. 636'917.– seien als geschäftsmässig begründete Aufwendungen zu akzeptieren und\ndie berechneten Darlehenszinsen seien anzupassen (Beilage 8.0 der Rekursgegnerin).\n\n"}