Zwar mag sein, dass die Rekurrentin mit den Kindern in der Schweiz via Internet kommunizierte. Trotzdem ist nach allgemeiner Lebenserfahrung schwer vorstellbar, wie die Rekurrentin an den zahlreichen Tagen, an denen sie sich alleine in Monaco aufgehalten haben soll, mit lokal ansässigen Dritten kommuniziert hat, etwa mit Handwerkern, der Hausverwaltung, Restaurants, mit einem Coiffeur, Arzt, Zahnarzt oder Garagisten, dem Innendekorateur oder der Hausangestellten. Schlüssig erklären liesse sich dieser seltsame Befund nur, wenn man sich auf den Standpunkt stellt, dass die Rekurrentin sehr wohl über ein eigenes Mobiltelefon verfügt hat oder sich gar nicht besonders häufig in Monaco aufhielt.