{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2021-01-11", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-136_2021-01-11.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2019_136_5725904a692227324825c1f1a293ecde86b8de94e8aaf7a3fae6eff0bad68f5b496f6121ef6f6e0706e6d74c732f296e4a3fe73823ec1768063d1a9d51cd765f?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde86b8de94e8aaf7a3fae6eff0bad68f5b496f6121ef6f6e0706e6d74c732f296e4a3fe73823ec1768063d1a9d51cd765f&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2019_136", "Checksum": "65e03c4fdc8f712ff206d156e686bb18"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2019 136"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 11.01.2021 S 2019 136"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 11.01.2021 S 2019 136"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 11.01.2021 S 2019 136"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. 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C.________\n\nbetreffend\n\nUnfallversicherung\n(Rente)\n\nS 2019 136\n2\n\nA. Der 1951 geborene A.________ war für die D.________ AG als Maler temporär\nerwerbstätig und dadurch bei der Suva für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen\nversichert, als er am 5. Mai 2014 von einem Baugerüst herunterfiel und sich dabei eine\ndislozierte Fraktur im Fussgelenk zuzog (UV-act. 2 und 14). Es folgte ein protrahierter\nHeilungsverlauf mit mehreren Operationen.\n\nDie Suva erbrachte ihre Versicherungsleistungen. Nach einer stationären Rehabilitation in\nder Klinik E.________ teilte sie dem Versicherten am 2. November 2016 die Einstellung\nder Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. November 2016 mit (UV-act. 224). Mit\nVerfügung vom 14. November 2016 verneinte sie den Anspruch auf Rente und\nIntegritätsentschädigung (UV-act. 227). Dagegen erhob der Versicherte am 15. Dezember\n2016 Einsprache (UV-act. 230). Daraufhin liess die Suva den Versicherten im eigenen\nKompetenzzentrum Versicherungsmedizin orthopädisch-chirurgisch und neurologisch\nuntersuchen (Untersuchungsbericht vom 27. März 2017 [UV-act. 247] und ergänzende\nBeurteilung vom 20. November 2017 [UV-act. 267]) und nahm ihre Verfügung vom\n14. November 2016 zurück (UV-act. 249). Am 22. November 2017 erliess sie eine neue\nVerfügung, worin sie den Fallabschluss per 30. November 2016 festhielt und den\nAnspruch auf eine Invalidenrente erneut verneinte. Bei einer Integritätseinbusse von 5 %\nsprach sie aber dem Versicherten eine Integritätsentschädigung zu (UV-act. 268). Mit\nEinspracheentscheid vom 5. September 2019 wies sie die Einsprache des Versicherten ab\n(UV-act. 273, 281 und 309).\n\nB. Dagegen erhob A.________ am 9. Oktober 2019 Beschwerde beim\nVerwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren um Aufhebung des angefochtenen\nEntscheids und Zusprache einer angemessenen Invalidenrente ab dem frühestmöglichen\nZeitpunkt sowie einer angemessenen Integritätsentschädigung. Daneben ersuchte er um\nGewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (act. 1 S. 2). Im Wesentlichen rügte\ner die fehlende Nachvollziehbarkeit der Einstellung der Versicherungsleistungen per\n30. November 2016 (act. 1 S. 5), das zu tief bemessene Valideneinkommen (act. 1 S. 5 f.),\ndie Nichtberücksichtigung des fortgeschrittenen Alters bei der Invaliditätsbemessung\n(act. 1 S. 6) sowie die veraltete und nicht angemessene Schätzung der\nIntegritätsentschädigung (act. 1 S. 7).\n\nC. Mit Verfügung vom 5. November 2019 wies die Vorsitzende der\nsozialversicherungsrechtlichen Kammer das Gesuch des Beschwerdeführers um\nBewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das vorliegende Verfahren ab.\n\nUrteil S 2019 136\n3\n\nD. Mit Vernehmlassung vom 17. Dezember 2019 schloss die Vorinstanz auf\nAbweisung der Beschwerde (act. 7 S. 2). Unter Hinweis auf die\nversicherungsmedizinische Beurteilung vom 28. Februar 2017 erachtete sie den\nmedizinischen Endzustand als erreicht und verneinte die Notwendigkeit weiterer\nAbklärungen (act. 7 S. 3 f.).\n\nE. Am 19. Dezember 2019 wurde die Vernehmlassung dem Beschwerdeführer\nzugestellt (act. 8). In der Folge gingen keine weiteren Eingaben ein.\n\nDas Verwaltungsgericht erwägt:\n\n1.\n1.1 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles\ngrundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in\ncasu: 5. September 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b).\nDabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der\nVerwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130\nV 445 E. 1.2.1).\n\n1.2 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die\nUnfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung\n(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Entsprechend den allgemeinen übergangsrechtlichen\nRegeln sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des\nUVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017\nereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind,\nnach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten\nÜbergangsbestimmungen).\n\nDer hier zu beurteilende Unfall hat sich am 5. Mai 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und\nin dieser Fassung zitiert werden.\n\nUrteil S 2019 136\n4\n\n"}