{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2021-01-26", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-128_2021-01-26.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2019_128_5725904a692227324825c1f1a293ecded869e23f75b28e8df2d3121d7087d8f00c754b95334fec2a957eb17f11e4d8caf4eab2175118a3ba41754e426d2ef9d6?path=5725904a692227324825c1f1a293ecded869e23f75b28e8df2d3121d7087d8f00c754b95334fec2a957eb17f11e4d8caf4eab2175118a3ba41754e426d2ef9d6&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2019_128", "Checksum": "717bc97b75e26e2ba7e379eded80ccef"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2019 128"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 26.01.2021 S 2019 128"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 26.01.2021 S 2019 128"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 26.01.2021 S 2019 128"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Rente) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:51:49", "Checksum": "8819aa8159d6b55205cb1b1c96ca6199", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 26.01.2021 S 2019 128\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Rente) | Invalidenversicherung\n\n VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG\n\nSOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER\n\nMitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz\nlic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter\nGerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier\n\nU R T E I L vom 26. Januar 2021 [rechtskräftig]\ngemäss § 29 der Geschäftsordnung\n\nin Sachen\n\nA.________\nBeschwerdeführerin\nvertreten durch lic. iur. B.________\n\ngegen\n\nIV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug\nBeschwerdegegnerin\n\nbetreffend\n\nInvalidenversicherung\n(Rente)\n\nS 2019 128\n2\n\nA. Die 1973 geborene und als Montagemitarbeiterin erwerbstätig gewesene\nA.________ meldete sich am 7. Oktober 2016 unter Hinweis auf seit Ende Mai 2016\nbestehende psychische Erkrankungen bei der IV-Stelle Zug zum Bezug von Leistungen\nder Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Nach ersten Abklärungen in erwerblicher und\nmedizinischer Hinsicht und dem Scheitern von Frühinterventionsmassnahmen infolge\nVerlustes des Arbeitsplatzes (IV-act. 17) liess die IV-Stelle Zug die Versicherte\npsychiatrisch begutachten. Gestützt auf das psychiatrische Gutachten vom 1. Oktober\n2018 (IV-act. 41) stellte sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 23. November 2018 die\nZusprache einer halben Invalidenrente ab 1. Juni 2017 und deren Erhöhung auf eine\nganze Rente vom 1. Januar bis 28. Februar 2018 in Aussicht (IV-act. 43). Am 29. August\n2019 verfügte die IV-Stelle Zug im angekündigten Sinne (IV-act. 58 f.).\n\nB. Dagegen erhob A.________ am 30. September 2019 Beschwerde mit dem\nsinngemässen Rechtsbegehren um Aufhebung der angefochtenen Verfügung und\nRückweisung der Sache an die IV-Stelle Zug zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung\n(act. 1 S. 2). Eventualiter beantragte die Beschwerdeführerin die Zusprache einer\nunbefristeten ganzen Rente. Im Wesentlichen verneint sie die Beweiskraft des\nAdministrativgutachtens (act. 1 S. 4–6).\n\nC. Am 11. Oktober 2019 bezahlte die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten\nKostenvorschuss von Fr. 800.– innert Frist (act. 2 f.).\n\nD. Mit Vernehmlassung vom 8. November 2019 schloss die Verwaltung auf\nAbweisung der Beschwerde (act. 5 S. 2). Unter Hinweis auf die Aufgabenteilung zwischen\nAdministrativgutachter und behandelnden Ärzten hält sie an der Beweiskraft des\nAdministrativgutachtens fest (act. 5 S. 3).\n\nDarüber wurde die Beschwerdeführerin am 12. November 2019 orientiert (act. 6). In der\nFolge gingen keine weiteren Eingaben ein.\n\nDas Verwaltungsgericht erwägt:\n\nUrteil S 2019 128\n3\n\n1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles\ngrundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in\ncasu: 29. August 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b).\nDabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der\nVerwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130\nV 445 E. 1.2.1).\n\nAm 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen\ndes Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG;\nSR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 83 ATSG vor, dass für im\nZeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen\nGericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende\nBeschwerde wurde am 30. September 2019 der Post übergeben, weshalb die bis\n31. Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung\nfinden und in dieser Fassung zitiert werden.\n\n2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus\ndem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 Abs. 1 des\nVerwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 Abs. 1 lit. a des\nEinführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und\nHinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung [EG AHVIVG; BGS 841.1]). Die\nörtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf\nArt. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20)\n– Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – gegeben, stammt doch die angefochtene Verfügung\nvon der IV-Stelle Zug. Die Verfügung datiert vom 29. August 2019 (BF-act. 2) und ist\nfrühestens am Folgetag im Herrschaftsbereich der Beschwerdeführerin eingetroffen (vgl.\nauch act. 1 S. 2). In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt\nBeschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift\nträgt das Datum des 30. September 2019 wurde gleichentags der Post übergeben und\nging am darauffolgenden Tag beim Verwaltungsgericht ein. Damit ist die 30-tägige Frist\ngemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt. Die Beschwerdeführerin ist von der angefochtenen\nVerfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält\neinen verständlichen Antrag und eine Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen\nGenüge getan, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.\n\nUrteil S 2019 128\n4\n\nDie Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des\nVerwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).\n\n"}