Die präsentierte unzufriedene Verstimmung erfülle bei den beschriebenen Interessen und Aktivitäten klinisch nicht die Vorgaben für eine depressive Erkrankung. Bei der Einnahme eines Antidepressivums und der Beschreibung, sich damit besser zu fühlen, könne auch eine erfolgreiche Behandlung der ehemals leichten (bis maximal mittelschweren) Depression angenommen werden. Eine gewisse emotionale Labilität sei auch der Grunderkrankung des hirnorganischen Psychosyndroms nach Schädelhirntrauma zuzuschreiben und könne sich jederzeit bemerkbar machen.