Im Vordergrund der heute objektivierbaren kognitiven Defizite stünden deutliche Leistungsminderungen im Bereich der mnestischen Funktionen, insbesondere im sprachlichen Lern- und Neugedächtnisvermögen, wo sich sowohl beim Lernen als auch beim späteren Erinnern deutliche Schwierigkeiten zeigten, sowie im visuell-räum- lichen Lernvermögen, wo sich aber stabile Behaltensleistungen beim späteren Abrufen manifestierten. Hinzu kämen erhebliche Leistungsminderungen im Bereich der verbalen Exekutivfunktionen, vor allem im sprachlichen Arbeitsgedächtnis, in der verbalen Ideenproduktion sowie in der visuell-verbalen Interferenzkontrolle und Suppressionsfähigkeit.