{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2021-04-06", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-122_2021-04-06.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2019_122_5725904a692227324825c1f1a293ecde9218fd1673fa9a98004030e43693b18c74901efc474b0fbaed95106c9b83b239bcad7eb526247731b81975a0e8c9b844?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde9218fd1673fa9a98004030e43693b18c74901efc474b0fbaed95106c9b83b239bcad7eb526247731b81975a0e8c9b844&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2019_122", "Checksum": "5889d8140b4a7c9853c74daf318f0df3"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2019 122"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 06.04.2021 S 2019 122"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 06.04.2021 S 2019 122"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 06.04.2021 S 2019 122"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Leistungen) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:51:45", "Checksum": "8de09058a2b96e36950fec004d7bfb15", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 06.04.2021 S 2019 122\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Leistungen) | Invalidenversicherung\n\n VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG\n\nSOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER\n\nMitwirkende Richter: lic. iur. Gisela Bedognetti-Roth, Vorsitz\nlic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter\nGerichtsschreiber: lic. iur. Albert Dormann\n\nU R T E I L vom 6. April 2021\ngemäss § 29 der Geschäftsordnung\n\nin Sachen\n\nA.________\nBeschwerdeführer\nvertreten durch RA lic. iur. B.________\n\ngegen\n\nIV-Stelle Zug\nBeschwerdegegnerin\n\nbetreffend\n\nInvalidenversicherung\n(Leistungen)\n\nS 2019 122 (S 2017 7)\n2\n\nA. a) A.________, geb. 1962, früher als Autoservicemann und zuletzt bis 31. Juli 2006\nerwerbstätig als Betriebsmechaniker bei der C.________ AG in D.________, meldete sich\nam 17. April 2006 bei der IV-Stelle Zug zum Bezug von IV-Leistungen an, da er sich am\n17. Dezember 2004 als Beifahrer bei einem Autounfall in E.________ diverse\nGesichtsverletzungen inkl. Augen- und Zahnverletzungen zugezogen habe und seither an\nBeschwerden im Rücken- und Rippenbereich und neuropsychologischen Störungen\n(Konzentration, Gedächtnis, Müdigkeit usw.) leide. Gemäss Ergänzungen zur\nUnfallmeldung an die Y.________ vom 18. Januar 2005 war der Fahrer in einem Sekundenschlaf nach rechts ausgeschert und in einen Baum gefahren; zwei weitere Beifahrer kamen beim Unfall ums Leben. Die IV-Stelle leitete umfangreiche berufliche Abklärungen ein. Am 30. Januar 2009 meldete sich A.________ im Weiteren zum Bezug einer\nHilflosenentschädigung an.\n\nb) Die Y.________ sprach A.________ mit Verfügung vom 9. Februar 2009 für die\nverbleibende Beeinträchtigung aus dem Unfall eine Invalidenrente (Erwerbsunfähigkeit\nvon 100 %) und eine Integritätsentschädigung (Integritätseinbusse 9,5 %) zu.\n\nc) Mit Verfügung vom 30. Juni 2009 sprach die IV-Stelle A.________ mit Wirkung ab\n1. März 2008 (verspätete Anmeldung) eine leichte Hilflosenentschädigung infolge\nlebenspraktischer Begleitung zu und am 14. Juli 2009 wurde ihm schliesslich mit Wirkung\nab 1. Dezember 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente der\nInvalidenversicherung zugesprochen.\n\nd) Im Rahmen eines Ende 2011 eingeleiteten Revisionsverfahrens teilte die IV-Stelle\nA.________ am 8. Januar 2013 mit, zur Klärung der Leistungsansprüche sei eine\numfassende medizinische Begutachtung in den Fachbereichen Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Neuropsychologie, Rheumatologie und Psychiatrie notwendig. Die Begutachtung fand am 13. März und 26. April 2013 am F.________ in G.________ statt. Im\npolydisziplinären Gutachten der F.________ vom 25. Juni 2013 wurde A.________ aus\npsychiatrischer/neuropsychologischer Sicht als zu 100 % arbeitsunfähig beurteilt. Auf\nEmpfehlung von RAD-Arzt H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der\ndas psychiatrische Teilgutachten vom 1. Mai 2013 aus versicherungspsychiatrischer Sicht\nals nicht überzeugend beurteilte, ordnete die IV-Stelle am 15. Januar 2014 zur Klärung der\nLeistungsansprüche eine neuropsychiatrische Untersuchung bei Dr. med. I.________,\nFacharzt Psychiatrie und Psychotherapie, RAD Zentralschweiz, an. Weiter wurde\nA.________ darüber aufgeklärt, dass er wegen Verdachts auf unrechtmässigen\n\nUrteil S 2019 122\n3\n\nLeistungsbezug zwischen Oktober 2012 und April 2013 an unterschiedlichen Tagen\nobserviert worden sei und dass sich das dokumentierte Verhalten nur bedingt mit den von\nihm geschilderten Beschwerden vereinbaren lasse. Die Observationsunterlagen würden\nim Verlauf der weiteren Abklärungen in die Beurteilung miteinbezogen. Auf Einwand hin\nkonfrontierte die IV-Stelle die F.________ mit Schreiben vom 4. Februar 2014 mit dem\nObservationsmaterial und Ergänzungsfragen. Nach Eingang der Beantwortung der\nErgänzungsfragen durch die Gutachter am 14. April 2014 beharrte die IV-Stelle mit\nSchreiben vom 24. April 2014 und - nach der ablehnenden Mitteilung des Versicherten -\nmit Zwischenverfügung vom 11. Juli 2014 auf einer neuropsychiatrischen Untersuchung\ndurch Dr. I.________. Eine Beschwerde gegen diese Verfügung wies das Verwaltungsgericht mit rechtskräftig gewordenem Urteil vom 22. Januar 2015 ab (S 2014 117).\nEs erachtete darin im Wesentlichen eine neuropsychiatrische Untersuchung von\nA.________ als angezeigt und notwendig.\n\n"}