{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-09-01", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-117_2020-09-01.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2019_117_5725904a692227324825c1f1a293ecdee5a41af1127c263ef31407209035d7a06666ba1b292d30abed8caf7041ba8ceb49f14c664dd5c51c0079ff7dd4ad209b?path=5725904a692227324825c1f1a293ecdee5a41af1127c263ef31407209035d7a06666ba1b292d30abed8caf7041ba8ceb49f14c664dd5c51c0079ff7dd4ad209b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2019_117", "Checksum": "0b324721addd583ccd9ff71417669b63"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2019 117"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 01.09.2020 S 2019 117"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 01.09.2020 S 2019 117"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 01.09.2020 S 2019 117"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. 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April 2011 äusserte sich der Versicherte dahingehend, dass\ndie Schmerzen im Tagesverlauf zunähmen, was wohl auf die Belastungen und\nBewegungen bei der Verrichtung alltäglicher Dinge zurückzuführen sei (Suva-act. 46).\nNach der dritten Operation am 3. August 2011 berichtete Prof. Dr. E.________, die\nSchmerzen hätten gut eingestellt werden können. Verabreicht wurde dem Versicherten\nDafalgan (Suva-act. 71 S. 2). Dem Verlaufsbericht vom 15. September 2011 ist zu\nentnehmen, dass über keine Schmerzen geklagt worden sei (Suva-act. 89 S. 2). Eine\nNachfrage bei der Ergotherapeutin J.________ ergab, dass der Beschwerdeführer nun\nstarke Schmerzen geltend mache (Suva-act. 92). Der Versicherte unternahm im Oktober\n2011 einen Arbeitsversuch, wobei sich Schmerzen insbesondere bei Kälteexposition\neinstellten (Suva-act. 98, 106, 107). Dies äusserte der Beschwerdeführer auch an der\nBesprechung im Betrieb vom 24. November 2011 (Suva-act. 109). Gegenüber dem\nKreisarzt Dr. med. K.________, FMH Chirurgie, erklärte der Beschwerdeführer am\n2. Dezember 2011, er verspüre ein Dauerbrennen während des gesamten Tages. In der\nNacht könne er dennoch schlafen. Die verschiedenen ausprobierten Analgetika würden\nnur wenig Schmerzlinderung bringen. Äusserst unangenehm sei die Kälteempfindlichkeit,\nweshalb bei den jetzigen Temperaturen die Schmerzen ins Unerträgliche steigen würden\n(Suva-act. 113 S. 4). Der Kreisarzt stufte diese Schmerzen als nachvollziehbar ein, die\ngeklagten Beschwerden in den Ellbogen und bis in die Schulter qualifizierte er als\nPhantomschmerzen (Suva-act. 116 S. 1). In seinem Verlaufsbericht vom 7. Dezember\n\nUrteil S 2019 117\n13\n\n2011 hielt Prof. Dr. E.________ fest, das Grundgelenk sei nach Arthrodese stabil,\nschmerzfrei und belastungsfähig (Suva-act. 118). Im Rahmen des Gesprächs vom\n19. Januar 2012 klagte der Beschwerdeführer über seit Mitte Dezember stärker\nauftretende Schmerzen aufgrund der Kälte (Suva-act. 126). Der Hausarzt Dr. med.\nL.________ berichtete am 2. Mai 2012, der Versicherte klage bei stärkerer Belastung nach\nwie vor über starke Schmerzen (Suva-act. 155). Auch anlässlich der kreisärztlichen\nUntersuchung vom 16. Mai 2012 beklagte sich der Beschwerdeführer bei anhaltender\nKälteperiode über eine erneute Schmerzempfindlichkeit im linken Daumenbereich mit\nAusstrahlung in den Unterarm (Suva-act. 160). Gegenüber der Invalidenversicherung gab\ner ebenfalls an, sehr wetterfühlig zu sein und \"Knochenschmerzen\" vom Ellbogen hoch bis\nin die Schulter zu verspüren (Suva-act. 164 S. 1). Im Telefongespräch vom 28. Juni 2012\nerklärte der Beschwerdeführer, es seien nicht stärkere Schmerzen, die er verspüre, aber\ner habe sie immer, was belastend sei (Suva-act. 178). Der behandelnde Handchirurg\nProf. Dr. E.________ hielt in seinem Bericht vom 20. September 2012 fest, es zeige sich\neine ausgeprägte Kälteempfindlichkeit, weshalb eine erneute Amputation des Daumens\ndiskutiert werde (Suva-act. 206). Gleiches erhellt aus dem Bericht vom 24. Oktober 2012\n(Suva-act. 225). Dem Bericht von Dr. H.________ vom 15. Januar 2013 kann entnommen\nwerden, dass der Beschwerdeführer weiterhin an einer erheblichen Kälteempfindlichkeit\nsowie an Ruheschmerzen tagsüber und fast vermehrt auch nachts leide (Suva-act. 235).\nGegenüber Dr. G.________ berichtete der Beschwerdeführer ebenso von einer\nausgeprägten Kälteempfindlichkeit. Die Schmerzen würden vom Daumen auf den Arm und\nauf den Zeigefinger ausstrahlen (Suva-act. 260). Gleiches ergibt sich aus dem Bericht von\nDr. L.________ vom 16. März 2015 (Suva-act. 267). In der Konsultation vom 18. Mai 2015\nberichtete der Beschwerdeführer weiterhin über Schmerzen, welche auf der Analogskala\nVAS mit sechs, in der Kälte und vor Wetterwechsel mit acht Punkten angegeben wurden.\nHie und da erwache er auch nachts wegen der Schmerzen (Suva-act. 271). Am 6. Juli\n2015 fand ein weiteres Gespräch mit der Suva statt, an welchem der Versicherte mitteilte,\ner habe seit gut einem Jahr viel stärkere Schmerzen. Sie seien täglich da und strahlten bis\nin den Oberarm aus. Er müsse täglich Medikamente nehmen. Am meisten Schmerzen\nverspüre er, wenn er den Daumen anschlage (Suva-act. 277). Anlässlich der\nSchmerzsprechstunde vom 18. Januar 2016 wurde festgehalten, der Beschwerdeführer\nleide an Schmerzen im Bereich des Daumenballens und des Zeigefingers, welche auch in\nden Unterarm ausstrahlten. Der Dauerschmerz sei mit mindestens 4/10 NRS angegeben\nworden. Meist sei ein Schmerz von 7–8/10 NRS vorhanden, Schmerzspitzen bei\nBelastung bis 10/10 NRS. Durch Kälte und Belastung würden die Schmerzen verstärkt\n(Suva-act. 298). Gemäss Bericht vom 6. Juni 2016 führte die Aufdosierung mit Lyrica zu\n\nUrteil S 2019 117\n14\n\n"}