In der psychiatrischen Untersuchung sei allerdings aufgefallen, dass der Versicherte zu Überbewertung von normalen Körperwahrnehmungen neige und diese auch fehlinterpretiere. Negative Untersuchungsbefunde hätten bislang nicht zu einer Entlastung des Versicherten, sondern teilweise sogar zu einer Verstärkung seiner Beschwerden geführt. Der Versicherte vermittle zeitweilig auch in der Untersuchungssituation einen schmerzempfindsamen und unangemessen leidenden Eindruck, eine authentisch wirkende depressive Stimmungslage könne nicht erkannt werden. Die psychischen Symptome zu Anfang und auch in der späteren Zeit nach dem Unfall hätten allenfalls einer Anpassungsstörung entsprochen.