{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2021-08-30", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-114_2021-08-30.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2019_114_5725904a692227324825c1f1a293ecde5403ff83b174f3228acc8d3e1b328e88933dcebdec539250ecf9f3db650e7409e6e86c9f2a8d8ec2b31139f31cf422da?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde5403ff83b174f3228acc8d3e1b328e88933dcebdec539250ecf9f3db650e7409e6e86c9f2a8d8ec2b31139f31cf422da&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2019_114", "Checksum": "b7ad52431a455adfd7c4a844c29a2ce6"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2019 114"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 30.08.2021 S 2019 114"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 30.08.2021 S 2019 114"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 30.08.2021 S 2019 114"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. 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B.________\n\ngegen\n\nIV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug\nBeschwerdegegnerin\n\nbetreffend\n\nInvalidenversicherung\n(Leistungen)\n\nS 2019 114\n2\n\nA. Der 1968 geborene A.________ meldete sich mit Gesuch vom 11. Februar 2013\nmit dem Hinweis auf Rückenbeschwerden nach einem Sturz bei der Arbeit am 23. April\n2012 bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). Dies,\nnachdem die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ihre Leistungspflicht mit\nVerfügung vom 11. Januar 2013 mangels Unfallkausalität der noch bestehenden\nBeschwerden abgelehnt hatte (IV-act. 10 S. 69 ff.; bestätigt mit VGer ZG S 2013 112 vom\n27. Mai 2014 und BGer 8C_524/2014 vom 20. August 2014). Die IV-Stelle des Kantons\nZug (nachfolgend IV-Stelle) klärte in der Folge die medizinischen und erwerblichen\nVerhältnisse ab und zog die Akten der SUVA bei. Mit Vorbescheid vom 13. März 2014\nkündigte sie dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens an (IV-act. 24). Im\nRahmen des darauffolgenden Einwandverfahrens wurde A.________ von der MEDAS\nC.________ polydisziplinär begutachtet (Orthopädie, Chirurgie/Unfallchirurgie, Psychiatrie,\nInnere Medizin und Neurologie; Gutachten vom 5. Januar 2015; IV-act. 36). Mit Verfügung\nvom 20. August 2015 hielt die IV-Stelle am Vorbescheid fest und wies das\nLeistungsbegehren bei einem nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 20 % ab (IVact. 82). Die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wurde mit Urteil\nS 2015 127 des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 10. März 2016 abgewiesen.\nDieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.\n\nMit Gesuch vom 26. Januar 2018 meldete sich A.________ erneut bei der IV zum\nLeistungsbezug an (IV-act. 113). Die IV-Stelle trat in der Folge auf die Neuanmeldung ein\n(vgl. IV-act. 119), tätigte medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und liess ihren\nregionalen ärztlichen Dienst (RAD) Stellung nehmen. Mit Vorbescheid vom 4. Mai 2018\nstellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (IV-act. 129).\nDagegen liess A.________ Einwände erheben und insbesondere einen Antrag auf\npsychiatrische Begutachtung stellen (IV-act. 130 und 133). Am 28. August 2018 teilte die\nIV-Stelle mit, dass sie zur Klärung der Leistungsansprüche eine medizinische\nUntersuchung (Psychiatrie) als notwendig erachte. Diese werde bei Dr. med. D.________,\nFMH Psychiatrie und Psychotherapie, erfolgen (IV-act. 137). A.________ zeigte sich\ndaraufhin mit dem beauftragen Gutachter nicht einverstanden (IV-act. 139). Mit\nZwischenverfügung vom 20. November 2018 hielt die IV-Stelle an der psychiatrischen\nBegutachtung durch Dr. D.________ fest (IV-act. 141), was unangefochten blieb.\nDoktor D.________ erstattete sein psychiatrisches Gutachten am 29. April 2019\n(Untersuchung vom 9. April 2019; IV-act. 148). Der RAD nahm im Nachgang am 16. Mai\n2019 eine versicherungspsychiatrische Würdigung vor (IV-act. 149). Mit Verfügung vom\n11. Juli 2019 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab und verneinte den Anspruch auf\n\nUrteil S 2019 114\n3\n\neine Invalidenrente, nach erneuten Abklärungen und der Beurteilung des RAD bestehe\naus versicherungsmedizinischer Sicht keine wesentliche und anhaltende Verschlechterung\ndes Gesundheitszustandes seit der Verfügung vom 20. August 2015 (IV-act. 154 = Bfact. 2).\n\nB. Am 11. September 2019 liess A.________ (fortan Beschwerdeführer)\nVerwaltungsgerichtsbeschwerde erheben und beantragen, die Verfügung vom 11. Juli\n2019 sei aufzuheben und die Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung und zum\nNeuentscheid über den Anspruch auf eine Invalidenrente an die IV-Stelle zurückzuweisen;\nunter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der IV-Stelle. In prozessualer Hinsicht\nsei ihm die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung zu bewilligen (act.\n1).\n\nC. Mit Verfügung vom 12. September 2019 verlangte der Vorsitzende der\nsozialversicherungsrechtlichen Kammer des Verwaltungsgerichts – unter Hinweis auf die\nMöglichkeit innert Frist ein nunmehr substanziiertes Gesuch um Bewilligung der\nunentgeltlichen Prozessführung einzureichen – vom Beschwerdeführer einen\nKostenvorschuss von Fr. 800.– (act. 2). Dieser wurde am 2. Oktober 2019 fristgerecht\nbezahlt (act. 3).\n\nD. Am 3. Oktober 2019 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers das\nausgefüllte Formular \"Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nach § 27 VRG\" mit\nentsprechenden Beilagen zu den Akten (act. 4).\n\nE. Das Verwaltungsgericht teilte dem Beschwerdeführer bzw. seinem Rechtsvertreter\nmit Schreiben vom 7. Oktober 2019 mit, dass das Gericht davon ausgehe, dass trotz\nrechtzeitig einbezahltem Kostenvorschuss am Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege\nfestgehalten, andernfalls um entsprechende Mitteilung ersucht werde. Gleichzeitig wurde\nder Beschwerdeführer unter Fristansetzung dazu aufgefordert, den Nachweis zu\nerbringen, dass das sich offenbar in seinem Eigentum befindliche Grundstück in\nE.________ mit einem Steuerwert von Fr. 109'000.– weder höher belehnt noch mit einem\nNettoerlös verkauft werden könne (act. 5).\n\n"}