Die Beschwerden seien sicherlich mindestens partiell durch die notwendige Polymedikation zu erklären mit starken BD-Schwankungen. Ein klares rhythmologisches Korrelat habe mittels Langzeit-EKG nicht erfasst werden können, was jedoch eine rhythmogene Genese grundsätzlich nicht per se ausschliesse. Prognostisch im Vordergrund stehe aus kardiologischer Sicht die Eindämmung der zahlreichen kardiovaskulären Risikofaktoren bei relevanter kardiologischer Erkrankung, sodass auch diesbezüglich regelmässige Kontrollen notwendig seien. Urteil S 2019 106 21