{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2021-09-23", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-106_2021-09-23.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2019_106_5725904a692227324825c1f1a293ecde130b6a27ee3e6b64e414a7378fcf973ca9ba0591e94c1cf2a612fcade673103fc43ee8978dd93d55c515e50781bdf38a?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde130b6a27ee3e6b64e414a7378fcf973ca9ba0591e94c1cf2a612fcade673103fc43ee8978dd93d55c515e50781bdf38a&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2019_106", "Checksum": "3d18c856f2148d67d33200b32baf4c6e"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2019 106"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.09.2021 S 2019 106"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.09.2021 S 2019 106"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.09.2021 S 2019 106"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Leistungen) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:51:12", "Checksum": "b6f8ddc5e5885345f1ee22a15769bdd8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.09.2021 S 2019 106\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Leistungen) | Invalidenversicherung\n\n4.1.6 Der Hausarzt Dr. med. K.________ attestierte dem Beschwerdeführer am 7. November 2016 (IV-act. 22) seit der Operation vom 5. Oktober 2015 eine volle Arbeitsunfähigkeit, wobei er unter anderem einen Aortenersatz, eine Ileitis terminalis 2008, ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom L4/L5 und einen Status nach dreimaliger Myokarditis\nfesthielt.\n\n4.1.7 Der Facharzt FMH Innere Medizin und Gefässkrankheiten, Dr. med. L.________,\nverneinte im Arztbericht vom 22. Februar 2017 (IV-act. 37) das Vorliegen relevanter\nEinschränkungen betreffend Arbeitsfähigkeit, abgesehen vom Heben von schweren\nLasten von über 20 bis 25 kg aufgrund der Diagnose dilatative Arteriopathie mit aktuell\nstenosefrei perfundierter Rohrprothese und unauffälliger proximaler Anastomose bei Aortenersatz; er erachtete die bisherige wie auch eine adaptierte Tätigkeit ab sofort zu 100 %\nals zumutbar und attestierte dem Beschwerdeführer in anderen Tätigkeiten eine normale\nArbeitsleistung im Alltag, Büro oder Verkauf.\n\n4.1.8 Doktor med. M.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, spez. Geriatrie,\nAmbulatorium Wiesendamm, erachtete am 27. Februar 2017 (IV-act. 45) sowohl die\nbisherige wie auch eine angepasste Tätigkeit als nicht zumutbar wegen der Diagnosen\nLumboischialgie rechts bei degenerativen LWS-Veränderungen, diffuse Bauchschmerzen\nbei Nabel-/Bauchwandhernie (Beschwerdezunahme im Sitzen), multilokuläre Gelenkschmerzen wahrscheinlich degenerativer Genese, multifaktorielle Dekonditionerung und\ndepressive Verstimmung. In der bisherigen Tätigkeit, die wechselbelastend sei und bei\n\nUrteil S 2019 106\n14\n\nwelcher der Beschwerdeführer \"Mädchen für alles\" in einem Buchhaltungs-Büro sowohl für\nSchreibtischarbeiten als auch für Hauswart- und Botendienste zuständig sei, bestünden\ndie gesundheitsbedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in drei Ursachen: Schmerzen (Wirbelsäulenveränderungen, Bauchwandhernie, Gelenkschmerzen), ein desaströser\nTrainingszustand (Adipositas, massiver Nikotinabusus, mittlerweile reduziert) und eine depressive Entwicklung. Die derzeitige Arbeitsunfähigkeit sei nicht arbeitsplatzbezogen; die\nProbleme wären an einem anderen Arbeitsplatz dieselben.\n\n4.1.9 Gemäss Arztbericht von Hausarzt Dr. K.________ vom 2. Juni 2017 (IV-act. 41)\nwar der Beschwerdeführer voll arbeitsunfähig wegen einer operationsbedürftigen Bauchwandhernie, die sich aufgrund der Operation der Hauptschlagader gebildet habe, eines\ndesolaten Trainingszustands und schmerzender Triggerpunkte am Rücken. Diese Arbeitsunfähigkeit bestehe bis zur Operation der Bauchwandhernie.\n\n4.1.10 Am 14. September 2017 musste sich der Beschwerdeführer am Spital\nH.________ der operativen Versorgung der epigastrischen Narbenhernie unterziehen (IVact. 50 und 54). Danach bescheinigte ihm Hausarzt Dr. K.________ am 12. Januar 2018\n(IV-act. 54) einen verschlechterten Gesundheitszustand und weiterhin eine anhaltende\nvolle Arbeitsunfähigkeit.\n\n4.2 Auf Empfehlung von RAD-Arzt Dr. N.________ vom 18. Januar 2018 (IV-act. 55)\nund im Auftrag der Vorinstanz (IV-act. 60 ff.) erstattete das C.________ am 18. September\n2018 ein polydisziplinäres Gutachten (IV-act. 77) mit den Fachrichtungen allgemeininternistisch (Dr. med. O.________), orthopädisch (Dr. med. P.________), psychiatrisch\n(Dr. med. Q.________), neurologisch (Dr. med. R.________), angiologisch (Dr. med.\nS.________) und kardiologisch (Dr. med. T.________), in dem folgende Diagnosen mit\nEinfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt wurden:\n\n1. chronisch koronare 2-Gefäss-Erkrankung mit diffuser Sklerose z.T. vom ektatischen Typ (ICD-10 I25.12)\n\n- St. n. PTCA/RIVA und R. diagonalis 1, Bifurkations-Dilatation mit Implantation\nzweier Stents am 3. Januar 2017\n\n- Kontroll-Koronarangiographie am 9. April 2018 (Spital H.________): keine\nhämodynamisch relevante Stenosierung (FFR Messung RCX peripher und\nRIVA), konservatives Procedere\n\nUrteil S 2019 106\n15\n\n- normale linksventrikuläre Pumpfunktion, eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit in der Fahrrad-Ergometrie 14. Juni 2018, DD bei Dekonditionierung\n\n- kardiovaskuläre Risikofaktoren\n-- anhaltender Nikotinsabusus mit 40-50 py (ICD-10 F17.1)\n-- metabolisches Syndrom\n-- positive Familienanamnese\n\n2. juxtarenales progredientes Aortenaneurysma mit max. Durchmesser von 5,8 cm\n(ICD-10 I71.4)\n- Aortenersatz juxtarenal durch Tube-Interponat und Thrombendarteriektomie\nder Aorta 5. Oktober 2015\n\n3. leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0/32.1)\n\nDie Gutachter hielten sodann folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit\nfest:\n\n1. chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10\nF45.41)\n- chronisches unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 R52.9)\n\n2. metabolisches Syndrom\n- arterielle Hypertonie (ICD-10 I10) medikamentös gut eingestellt\n- Hyperlipidämie (ICD-10 E78.2)\n- Übergewicht BMI 30 kg/m2\n- V.a. Diabetes mellitus Typ 2 (ICD-10 E11.9)\n\n3. anamnestisch beginnende arteriosklerotische Veränderungen der hirnversorgenden Gefässe bislang ohne relevante Stenosen bei multiplen vaskulären Risikofaktoren (ICD-10 I66.9, Z86.7) mit Bulbusatheromatose beidseits ohne Stenosen im\nBereich der supraaortalen Arterien\n\n4. intermittierende Lumboischialgien rechts bei beginnendem degenerativem LWS-\nSyndrom (ICD-10 M54.5) ohne aktuelle radikuläre Reiz- oder Ausfallsymptomatik\n\n5. Allergie auf Penicillin und Spasmo Cibalgin (ICD-10 T78.4)\n\n"}