Ein Gespräch sei auch mit Hilfe der Dolmetscherin nur rudimentär möglich gewesen. Die Versicherte habe einen unselbständigen, hilflosen und kindlichen Eindruck gemacht und sich passiv verhalten. Es werde deutlich, dass sie sich seit Jahren sehr einsam fühle und ohne ihre Familie komplett sozial isoliert leben müsse. Obwohl alle ihre Geschwister eine Schule besucht und eine Ausbildung in der Schweiz absolviert hätten, sei die Versicherte Analphabetin und ihr Leben lang immer zu Hause gewesen. Sie sei kaum Aktivitäten nachgegangen. Die Teilnahme an einem Beschäftigungsprogramm sei vergeblich versucht worden.