Weiter führte er aus, in der Berufsanamnese könnten keine Faktoren identifiziert werden, die jenseits stärker ausgeprägter depressiver Symptomatik eine Auswirkung auf die faktischen beruflichen Kompetenzen hätten. Die Kündigungen und Stellenwechsel sowie die gegenwärtige Überzeugung des Exploranden, für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit arbeitsunfähig zu sein, seien für die Symptomatik der Persönlichkeitsstörung ausschlaggebend. Die Beeinträchtigungen durch eine tiefgreifende Insuffizienzüberzeugung, ein Gefühl der andauernden Anspannung, welches zu einer beschleunigten psychophysischen Erschöpfung führe, und das Vermeidungsverhalten bestünden seit Jahren.