{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-04-14", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2018-135_2020-04-14.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2018_135_5725904a692227324825c1f1a293ecdef6e6ecb945ffcaf90353d0e97789bdc6b61c08349040aad12025fa759db6c211a09568e06e2b8a301f62355eb7c2d2a7?path=5725904a692227324825c1f1a293ecdef6e6ecb945ffcaf90353d0e97789bdc6b61c08349040aad12025fa759db6c211a09568e06e2b8a301f62355eb7c2d2a7&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2018_135", "Checksum": "a444d3aa9b993641f8e73a6a41bf86ad"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2018 135"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Rente) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:52:44", "Checksum": "0f0fa3b33cfef428dc0c4777d67b04af", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Rente) | Invalidenversicherung\n\n7.3 Ab 1. September 2017 ermittelte die Beschwerdegegnerin ein\nInvalideneinkommen von Fr. 25'493.–. Zu Recht ging sie vom Totalbetrag derselben\nTabelle der LSE 2014 unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen\nArbeitszeit im Jahr 2017 sowie eines zumutbaren Arbeitspensums von 50 % aus. Weiter\nnahm sie einen angemessen erscheinenden leidensbedingten Abzug von 25 % vor. Bei\nder Anpassung an die eingetretene Nominallohnentwicklung ist ihr jedoch ein Fehler\nunterlaufen, betrug doch der Nominallohnindex für Männer im Jahr 2017 2'249 (Basis\n1939 = 100) statt 2'271 Punkte (IV-act. 111/3), weshalb das Invalideneinkommen\nkorrekterweise rund Fr. 25'245.– beträgt (Fr. 5'312.– x 12 / 40 x 41.7 / 2'220 x 2'249 x 0.5\nx 0.75).\n\nUrteil S 2018 135\n16\n\nDie Gegenüberstellung zum Valideneinkommen von Fr. 58'944.– ergibt eine\nErwerbseinbusse von Fr. 33'699.– und einen Invaliditätsgrad von rund 57 %, weshalb die\ndem Beschwerdeführer zugesprochene halbe Rente ab 1. September 2017 zu bestätigen\nist.\n\n7.4 Ab Juli 2017 ist das Invalideneinkommen der nunmehr 75 % betragenden\nArbeitsfähigkeit anzupassen. Weiter ist bei Erhöhung der Arbeitsfähigkeit die von der\nBeschwerdegegnerin vorgenommene Herabsetzung des leidensbedingten Abzuges auf\n20 % angemessen (vgl. dazu act. 10 S. 5). Daraus resultiert ein Betrag von rund\nFr. 40'393.– (Fr. 5'312.– x 12 / 40 x 41.7 / 2'220 x 2'249 x 0.75 x 0.8).\n\nDie Gegenüberstellung zum Valideneinkommen von Fr. 58'944.– ergibt eine\nErwerbseinbusse von Fr. 18'551.– und einen Invaliditätsgrad von rund 31 %, weshalb der\nBeschwerdeführer ab 1. Oktober 2017 keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente hat,\nwas zur Abweisung der Beschwerde führt.\n\n8. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.– festzulegen und ausgangsgemäss\nvom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Parteientschädigung nach\nArt. 61 lit. g ATSG ist nicht auszurichten.\n\nUrteil S 2018 135\n17\n\nDemnach erkennt das Verwaltungsgericht:\n__________________________________\n\n1. Die Beschwerde wird abgewiesen.\n\n2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, welche\nmit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.\n\n3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.\n\n4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung\nbeim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-\nlichen Angelegenheiten eingereicht werden.\n\n5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die\nIV-Stelle des Kantons Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern,\nund zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons\nZug.\n\nZug, 14. April 2020\n\nIm Namen der\nSOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER\nDer Vorsitzende\n\nDie Gerichtsschreiberin\n\nversandt am\n\nUrteil S 2018 135\n"}