{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-04-14", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2018-135_2020-04-14.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2018_135_5725904a692227324825c1f1a293ecdef6e6ecb945ffcaf90353d0e97789bdc6b61c08349040aad12025fa759db6c211a09568e06e2b8a301f62355eb7c2d2a7?path=5725904a692227324825c1f1a293ecdef6e6ecb945ffcaf90353d0e97789bdc6b61c08349040aad12025fa759db6c211a09568e06e2b8a301f62355eb7c2d2a7&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2018_135", "Checksum": "a444d3aa9b993641f8e73a6a41bf86ad"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2018 135"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. 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Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum\nErwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.\nValideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen,\ndass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau\nermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der\nEinkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des\nEinkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).\n\n4. Da mit Verfügung vom 3. August 2016 (IV-act. 84) auf das zweite Gesuch um\nAusrichtung von Leistungen der Invalidenversicherung nicht eingetreten worden war, bildet\ndie vorausgegangene, eine befristete Rente zusprechende Verfügung vom 30. Mai 2014\n(IV-act. 60) den vorliegend massgebenden zeitlichen Referenzpunkt für die Prüfung einer\nanspruchsrelevanten Änderung. Die Leistungsbefristung beruhte auf dem\nUntersuchungsbericht und den Stellungnahmen des RAD vom 12. und 25. Juni sowie vom\n9. Dezember 2013 (IV-act. 44, 45 und 57). Im Untersuchungsbericht vom 12. Juni 2013\n\nUrteil S 2018 135\n8\n\n(IV-act. 44/11) wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit\ngestellt:\n\n- Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits mit/bei:\n- degenerativen Veränderungen des Achsenorgans lumbal mit Osteochondrose L4/L5\nund L5/S1, Diskusprotrusion L4/L5 mit medianer und teilweise foraminaler Diskushernie L5/S1, skoliotische Fehlhaltung muskulär kompensiert\n- intermittierend sensible Wurzelreizsymptomatik L5/S1 links\n- ohne bildgebendes Korrelat einer neurokompressiven Pathologie\n- wirbelsäulenchirurgisch mechanisch lumbaler Lumbalgie bei fortgeschrittenen\ndegenerativen Veränderungen und claudicatio-typischen Beschwerden im Sinne\neiner Foramen-Stenose L5/S1 beidseits bei relativer Spinalkanalstenose und\nDiskushernie L5/S1 nach kaudal luxiertem Sequester ohne Hinweise auf eine\nWurzelkompression\n- Initiale Cox-Arthrose links grösser als rechts mit periarthropathischen Beschwerden\n- DD M. piriformis-Syndrom\n- Mediale Gonarthrose links mit/bei:\n- Status nach operativer Intervention 1994\n- Initiale Cox-Arthrose links betont (klinisch)\n\nFolgenden weiteren Diagnosen wurde dagegen keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit\nbeigemessen (IV-act. 44/11–12):\n\n- Periarthropathia humeroscapularis beidseits mit initialer ACG-Arthrose links betont DD\nzervikobrachialgieform\n- Epicondylopathia humeri radialis links\n- Diabetes mellitus Typ II, Erstdiagnose 2005, zeitweise entgleist 2010 nach Neu-\nEinstellung medikamentös stabil\n- Kardiovaskuläres Risikoprofil mit/bei:\n- Adipositas (BMI 33 kg/m2)\n- Hyperlipidämie\n- Nikotin-Abusus\n- Status nach beidseitiger Leistenhernienoperation mit Revision links 11. Oktober 2010\n(Narbenneurinom mit N. Ilioinguinalis-Syndrom linke Leiste nach extensiver\nLeistenrevision links August 2009 und Operation nach Lichtenstein 2003)\n\nGestützt darauf wurde festgestellt, dass der Beschwerdeführer seit dem Austritt aus der\nKlinik C.________ am 3. März 2012 in einer körperlich angepassten Tätigkeit\n(\"Wechseltätigkeit\" ohne repetitives Heben und Tragen von schweren Lasten, ohne\nZwangshaltungen, ohne regelmässiges Treppensteigen/Besteigen von Leitern/Gerüsten,\nohne Schläge/Vibrationen) vollumfänglich arbeitsfähig sei. Der vorangegangene Aufenthalt\nin der Klinik C.________ (vgl. Austrittsbericht vom 16. März 2012 [IV-act. 37/5–7]) hatte\ngesundheitliche Verbesserungen mit sich gebracht (vgl. Urteil VG ZG S 2014 91 vom\n10. September 2015 E. 6 und BGer 9C_780/2015 vom 7. Januar 2016 E. 3.3).\n\nUrteil S 2018 135\n9\n\n"}