{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-04-14", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2018-135_2020-04-14.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2018_135_5725904a692227324825c1f1a293ecdef6e6ecb945ffcaf90353d0e97789bdc6b61c08349040aad12025fa759db6c211a09568e06e2b8a301f62355eb7c2d2a7?path=5725904a692227324825c1f1a293ecdef6e6ecb945ffcaf90353d0e97789bdc6b61c08349040aad12025fa759db6c211a09568e06e2b8a301f62355eb7c2d2a7&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2018_135", "Checksum": "a444d3aa9b993641f8e73a6a41bf86ad"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2018 135"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.04.2020 S 2018 135"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. 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B.________\n\ngegen\n\nIV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug\nBeschwerdegegnerin\n\nbetreffend\n\nInvalidenversicherung\n(Rente)\n\nS 2018 135\n2\n\nUrteil S 2018 135\n3\n\nA. Mit Verfügung vom 30. Mai 2014 sprach die IV-Stelle Zug dem 1959 geborenen\nA.________ für den Zeitraum vom 1. September 2011 bis 31. Mai 2012 eine halbe\nInvalidenrente zu (IV-act. 60). Dieser Entscheid wurde vom Verwaltungsgericht des\nKantons Zug (VG ZG) mit Urteil S 2014 91 vom 10. September 2015 (IV-act. 68) und\nletztinstanzlich vom Bundesgericht (BGer) mit Urteil 9C_780/2015 vom 7. Januar 2016 (IVact. 74) bestätigt.\n\nAuf eine vom Versicherten inzwischen eingereichte Neuanmeldung trat die IV-Stelle Zug\nmit Verfügung vom 3. August 2016 nicht ein (IV-act. 84).\n\nAm 19. Oktober 2016 meldete sich A.________ unter Hinweis auf diverse körperliche\nBeschwerden und Krankheiten erneut zum Bezug von Leistungen der\nInvalidenversicherung an (IV-act. 91). Daraufhin tätigte die IV-Stelle Zug Abklärungen in\nmedizinischer und erwerblicher Hinsicht. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens\n(IV-act. 110 ff.) sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 17. Oktober 2018 eine\nbefristete ganze Invalidenrente vom 1. April bis 31. August 2017 sowie eine halbe\nInvalidenrente für den Monat September 2017 zu (IV-act. 123 f.).\n\nB. Dagegen erhob A.________ am 9. November 2018 Beschwerde mit dem\nRechtsbegehren um Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab April 2017, deren\nHerabsetzung auf eine halbe Rente für den Monat Oktober 2017 und um Rückweisung zur\nergänzenden Abklärung und Neubeurteilung des Rentenanspruchs ab November 2017. Im\nEventualbegehren ersuchte er um Zusprechung einer unbefristeten Viertelsrente ab\nNovember 2017. Daneben stellte er ein Begehren um Gewährung der unentgeltlichen\nRechtspflege (act. 1 S. 2 f.). Zur Begründung weist der Beschwerdeführer im\nWesentlichen auf die Stellungnahmen seines Hausarztes hin und macht die\nUnvollständigkeit der Sachverhaltsabklärungen geltend (act. 1 S. 8 ff.).\n\nC. Nachdem das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen\nRechtspflege mit Verfügung vom 22. Januar 2019 abgewiesen worden war (act. 6),\nbezahlte der Beschwerdeführer den ihm auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 800.–\n(act. 7).\n\nD. Mit Vernehmlassung vom 2. April 2019 schloss die Verwaltung unter Hinweis auf\ndie Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) auf Abweisung der\nBeschwerde (act. 10 S. 2 ff.).\n\nUrteil S 2018 135\n4\n\nDas Verwaltungsgericht erwägt:\n\n1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus\ndem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen\nTeil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] in Verbindung mit § 77 des\nVerwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 des Einführungsgesetzes\nzu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die\nInvalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts\ndes Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über\ndie Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle –\ngegeben, stammt doch die angefochtene Verfügung von der IV-Stelle Zug. Die Verfügung\ndatiert vom 17. Oktober 2018 (BF-act. 1) und ist frühestens am Folgetag im\nHerrschaftsbereich des Beschwerdeführers eingetroffen (act. 1 S. 3). In Anwendung von\nArt. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt Beschwerde beim zuständigen\nVersicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift trägt das Datum des\n9. November 2018, wurde gleichentags der Post übergeben und ging am 12. November\n2018 beim Verwaltungsgericht ein. Damit gilt die 30-tägige Frist gemäss Art. 60 Abs. 1\nATSG als gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen Verfügung direkt\nbetroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält einen\nverständlichen Antrag und eine Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen\nGenüge getan, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.\n\n2. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles\ngrundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (in casu\n17. Oktober 2018) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch: BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei\nsind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung\ndes zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 329 E. 2.2 f.\nund 130 V 445 E. 1.2.1, mit Verweis auf BGE 129 V 1 E. 1.2, 167 E. 1, 354 E. 1, je mit\nweiteren Hinweisen).\n\n3.\n\nUrteil S 2018 135\n5\n\n"}