{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-01-23", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2018-123_2020-01-23.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2018_123_5725904a692227324825c1f1a293ecde1a92c3a9945ba5952c8d42736fd3c0213ccee3abf090bf79c1b422921787c5d4cfebd94f2ed4c7bc06214e8480111d24?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde1a92c3a9945ba5952c8d42736fd3c0213ccee3abf090bf79c1b422921787c5d4cfebd94f2ed4c7bc06214e8480111d24&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2018_123", "Checksum": "c7bdaac2cf6ef184b78b0c09354e30ee"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2018 123"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.01.2020 S 2018 123"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.01.2020 S 2018 123"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.01.2020 S 2018 123"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Unfallversicherung (Kausalität) | Unfallversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:53:07", "Checksum": "42c2db0aea80d259132103494ddd5aac", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.01.2020 S 2018 123\nRegeste:\nUnfallversicherung (Kausalität) | Unfallversicherung\n\n\nab 1. April 2005 Dauerleistungen gemäss UVG zu erbringen habe. In Anbetracht dessen\nhabe die Beschwerdegegnerin Rentenleistungen bis und mit 30. April 2006 erbracht und\nauch die entsprechenden Verzugszinsen ausgerichtet. Die Beschwerdegegnerin habe\nsomit disponiert und die aufgrund des Gutachtens der MEDAS-Zentralschweiz bestehende\nUnfallkausalität anerkannt. Habe aber die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht nach\ndem 1. April 2005 anerkannt, so könne sie für die Zeit nach Ende April 2006 nicht eine\nKausalitätsprüfung dergestalt vornehmen, dass sie, die Beschwerdeführerin, mit dem\nBeweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit das Bestehen der Unfallkausalität\nbeweisen müsste. Vielmehr müsste die Beschwerdegegnerin den Beweis erbringen, dass\nab 1. Mai 2006 eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten\nbzw. die Unfallkausalität dahingefallen wäre. Die Beschwerdegegnerin habe aber weder\neine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes noch ein Dahinfallen des\nKausalzusammenhangs nach April 2006 nachgewiesen. Bei genauer Betrachtung mache\nsie dies auch nicht geltend, sondern behaupte, allfällige Unfallfolgen seien spätestens ein\nhalbes Jahr nach dem Unfallereignis vom 7. Dezember 1999 abgeklungen. Dabei stütze\nsich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf die technische Unfallanalyse und\nbiomechanische Beurteilung vom 9. Oktober bzw. 4. November 2008, das Gutachten der\nMEDAS-Zentralschweiz vom 13. Mai 2015 (betreffend die organischen Unfallfolgen) und\ndas psychiatrische Aktengutachten von Dr. G.________ vom 4. März und 16. August\n2016. Infolge Befangenheit von Dr. G.________ sei seine Beurteilung hingegen sowieso\nwertlos. Zusammenfassend stehe damit fest, dass die Beschwerdegegnerin weder den\nBeweis einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes noch des\nDahinfallens des Kausalzusammenhangs nach April 2006 nachgewiesen habe. Nachdem\ndie grundsätzliche Rentenhöhe von 50 % nicht mehr strittig sei, werde die direkte\nFestsetzung der Höhe der Invalidenrente auf 50 % auch nach dem 30. April 2006\nbeantragt (act. 1).\n\nC. Mit Vernehmlassung vom 11. Februar 2019 liess die Lloyd's die Abweisung der\nBeschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolge beantragen. Zur Begründung wurde\nim Wesentlichen ausgeführt, das Verwaltungsgericht habe mit Urteil vom 27. Januar 2011\ndie Kausalität zwischen dem Unfall vom 7. Dezember 1999 und den Beschwerden der\nBeschwerdeführerin lediglich bis zum 10. April 2006 anerkannt. Da gemäss Urteil des\nVerwaltungsgerichts auch die anderen Rentenbedingungen bis zum 10. April 2006 erfüllt\ngewesen seien, sei sie verpflichtet gewesen, Langzeitleistungen bis zum 10. April 2006\nauszurichten. Ihr habe kein Handlungsspielraum zugestanden. Für die Zeit nach dem 10.\nApril 2006 bestehe hingegen kein formeller Entscheid zur Frage des natürlichen und\n\nUrteil S 2018 123\n8\n\n"}