{"Signatur": "ZG_VG_001", "Spider": "ZG_Verwaltungsgericht", "Datum": "2020-01-23", "PDF": {"Datei": "ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2018-123_2020-01-23.pdf", "URL": "https://verwaltungsgericht.zg.ch/tribunavtplus/ServletDownload/S_2018_123_5725904a692227324825c1f1a293ecde1a92c3a9945ba5952c8d42736fd3c0213ccee3abf090bf79c1b422921787c5d4cfebd94f2ed4c7bc06214e8480111d24?path=5725904a692227324825c1f1a293ecde1a92c3a9945ba5952c8d42736fd3c0213ccee3abf090bf79c1b422921787c5d4cfebd94f2ed4c7bc06214e8480111d24&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2018_123", "Checksum": "c7bdaac2cf6ef184b78b0c09354e30ee"}, "Scrapedate": "2026-02-12", "Num": ["S 2018 123"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.01.2020 S 2018 123"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.01.2020 S 2018 123"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.01.2020 S 2018 123"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialvers.rechtl. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Unfallversicherung (Kausalität) | Unfallversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/51/2114", "Zeit UTC": "12.02.2026 02:53:07", "Checksum": "42c2db0aea80d259132103494ddd5aac", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.01.2020 S 2018 123\nRegeste:\nUnfallversicherung (Kausalität) | Unfallversicherung\n\n VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG\n\nSOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER\n\nMitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz\nlic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker\nGerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler\n\nU R T E I L vom 23. Januar 2020\n\nin Sachen\n\nA.________\nBeschwerdeführerin\nvertreten durch RA lic. iur. B.________\n\ngegen\n\nLloyd's, London, Zweigniederlassung Zürich, p.A. Lloyd's Underwriters London,\nUVG Schadenbüro, Bd de Pérolles 17, P.O. Box 1479, 1701 Freiburg 1\nBeschwerdegegnerin\nvertreten durch RA lic. iur. D.________\n\nbetreffend\n\nUnfallversicherung\n(Kausalität)\n\nS 2018 123\n2\n\nA. a) A.________, Jahrgang 1949, welche bereits am 20. Mai 1998 einen\nAuffahrunfall erlitten hatte (vgl. UVG-Akten, Unfall vom 20. Mai 1998), zog sich bei einem\nzweiten Auffahrunfall vom 7. Dezember 1999 erneut ein HWS-Distorsionstrauma zu (UVG-\nAkten, medizinische Unterlagen, act. 1), wobei nach einem freien Intervall von einigen\nStunden ein Nacken-Kopfschmerz-Syndrom mit Ausstrahlung bis in die LWS,\nSchwindelepisoden und Tinnitus sowie Kiefergelenksbeschwerden auftraten (vgl. UVG-\nAkten, medizinische Unterlagen, act. 2). Die Hotela, Kranken- und Unfallkasse des\nSchweizer Hotelier-Vereins, kam nach dem Ereignis vom 7. Dezember 1999 für die\nentsprechenden Heilbehandlungen auf und erbrachte bis 31. März 2005 auch\nTaggeldleistungen, dies zunächst basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 100 %, ab\n13. Mai 2000 von 50 %, ab 19. Juni 2000 – im Zusammenhang mit einem weiteren\nUnfallereignis – noch einmal von 100 % und ab 1. September 2000 wieder von 50 % (vgl.\nUVG-Akten, medizinische Unterlagen, act. 25). Mit Verfügung vom 13. September 2005\nstellte die Hotela die Leistungen jedoch rückwirkend ab 19. September 2000 ein mit der\nBegründung, ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den ab der seinerzeitigen\nBegutachtung durch die Universitätsklinik C.________ weiterhin geklagten Beschwerden\nund dem Unfall vom 7. Dezember 1999 sei nur noch als möglich zu betrachten. Die von ihr\nbereits bezahlten Rechnungen betreffend Behandlungen ab dem 19. September 2000\nwerde sie der zuständigen Versicherung zur Rückvergütung einreichen. Was die nach\ndem 18. September 2000 ausgerichteten Taggelder betreffe, werde die Verrechnung mit\nanderen Sozialversicherungsleistungen oder das Rückforderungsrecht vorbehalten (UVG-\nAkten, Verfahren, act. 36). Die dagegen am 15. September 2005 erhobene Einsprache\n(UVG-Akten, Verfahren, act. 38) wies die Hotela mit Einspracheentscheid vom 10. April\n2006 ab (UVG-Akten, Verfahren, act. 45).\n\nDas Verwaltungsgericht des Kantons Zug hiess mit Urteil S 2006 105 vom 25. Oktober\n2007 die entsprechende Beschwerde der Versicherten gut, hob die Verfügung vom\n13. September 2005 und den Einspracheentscheid vom 10. April 2006 auf und stellte fest,\ndass die Versicherte für die Folgen des Unfalls vom 7. Dezember 1999 auch nach dem\n19. September 2000 Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung\nhabe. Die Sache wurde zur Festsetzung dieser Leistungen an die Hotela zurückgewiesen.\nIm Rahmen der Erwägungen hielt das Verwaltungsgericht dazu im Wesentlichen fest,\ndass sowohl der natürliche als auch der adäquate Kausalzusammenhang der noch immer\ngeklagten Beschwerden mit dem Unfall vom 7. Dezember 1999 gegeben sei, sodass die\nLeistungseinstellung per 19. September 2000 jedenfalls zu Unrecht erfolgt sei. Aufgrund\nder medizinischen Aktenlage könne dabei spätestens zu dem Zeitpunkt, bis zu welchem\n\nUrteil S 2018 123\n3\n\ntatsächlich noch Taggelder ausgerichtet worden seien, von einem inzwischen erreichten\nEndzustand ausgegangen werden. Die Hotela werde daher nach Rückweisung der Sache\nab diesem Zeitpunkt über den Rentenanspruch, eine Integritätsentschädigung sowie\nweitere Leistungen nach Massgabe von Art. 21 UVG zu entscheiden haben (UVG-Akten,\nVerfahren, act. 49).\n\nDie Hotela teilte dem Rechtsvertreter der Versicherten daraufhin mit Schreiben vom\n3. Dezember 2007 mit, dass sie das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht anfechten werde,\nihrerseits jedoch den Fall per 31. März 2005 abschliesse und die Sache zur Beurteilung\nder langfristigen UVG-Leistungen an die im Sinne von Art. 70 Abs. 2 UVG hierfür\nzuständige Lloyd’s, London, Zweigniederlassung Zürich, weiterleite (UVG-Akten,\nVerfahren, act. 50).\n\n"}