Selbst Dr. D.________ gab im neuesten Bericht vom 15. Februar 2020 (BF-act. 5) an, dass die genaue neurologische oder neuropsychologische Ursache für die unmittelbar nicht kontrollierbaren Bewusstseinsverluste nicht habe geklärt werden können. Die von ihm gestützt auf neuere Forschungsergebnisse geäusserte Hypothese einer Beteiligung des Hirnstamms lässt sich zwar nicht von der Hand weisen. Nicht nachvollziehbar erscheint jedoch einerseits die lange Latenz zwischen den wiederholten Traumatisierungen und dem Auftreten der ersten Bewusstseinsverluste; dies in einer Lebensphase, in welcher die Beschwerdeführerin endlich etwas Ruhe und Geborgenheit erleben durfte.