Weiter gab sie an, im Juli 2012 sei die Versicherte ohne konkreten Auslöser nach einem Panikanfall am Arbeitsplatz kollabiert und habe seither ein zunehmendes Vermeidungsverhalten entwickelt, das auch als primärer Krankheitsgewinn gewertet werden könne. Psychodynamisch könne davon ausgegangen werden, dass mit der emotionalen Öffnung dem neuen Partner gegenüber Insuffizienz- und Schuldgefühle aktiviert worden seien. Weiter werde die depressive Symptomatik von einem unbewussten Regressionsbedürfnis im Sinne des Versorgt-werden-wollens aufrechterhalten.