Diagnostisch liege eine Aufmerksamkeitshyperaktivitätsstörung (ADHS) des Erwachsenenalters vor mit vorwiegender depressiver begleitender Störung, ausserdem ein Status nach langjährigem exzessivem Alkoholeinfluss. Diese beiden Faktoren hätten vermutlich in Kombination zu doch relevanten kognitiven Defiziten beim Versicherten geführt, die sich insbesondere in den mnestischen Prozessen und in der selektiven Aufmerksamkeit sowie in der geteilten Aufmerksamkeit zeigten. Die Beeinträchtigung der mnestischen Prozesse sei dabei wohl eher auf den Alkoholkonsum zurückzuführen, während die Aufmerksamkeitsdefizite eine Folge des ADHS seien (IV-act. 139/46-47).