{"Signatur": "ZG_UPL_001", "Spider": "XX_Upload", "Datum": "2016-06-29", "PDF": {"Datei": "XX_Upload/ZG_UPL_001_A1-2014-55_2016-06-29.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/docs/view_upload.php?ID=77", "Checksum": "dec5c4854030280c854e8c10eeba7e24"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["A1 2014 55"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Kantonsgericht 1. Abteilung 29.06.2016 A1 2014 55"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Kantonsgericht 1. Abteilung 29.06.2016 A1 2014 55"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Kantonsgericht 1. Abteilung 29.06.2016 A1 2014 55"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Upload "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Upload "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Upload "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kantonsgericht 1. Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Scheidung der von den Parteien am tt.mm.2002 vor dem Zivilstandsamt E.________ geschlosse-nen Ehe"}], "ScrapyJob": "446973/75/73", "Zeit UTC": "11.12.2023 12:26:09", "Checksum": "dd30a9c20085760c63ee2748799120f8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Kantonsgericht 1. Abteilung 29.06.2016 A1 2014 55\nRegeste:\nScheidung der von den Parteien am tt.mm.2002 vor dem Zivilstandsamt E.________ geschlosse-nen Ehe\n\n7.6.7 Zu prüfen bleibt, ab welchem Zeitpunkt dem Kläger eine Aufstockung seines derzeitigen Pensums von 55 % auf 70 % zumutbar und möglich ist, wobei sich auch die Dauer der Übergangsfrist nach den konkreten Umständen des Einzelfalles bemisst (Urteil des Bundesgerichts 5A_636/2013 vom 21. Februar 2014 E. 5.5). Als besonderer Umstand ist vorliegend zu\nberücksichtigen, dass der Kläger Primarlehrer ist und die Pensenvereinbarung bezüglich eines neuen Schuljahres jeweils im Juni stattfindet (vgl. act. 1/6). Die Pensenvereinbarung bezüglich des Schuljahres 2016/2017 ist bei Rechtskraft dieses Scheidungsentscheids somit\nbereits erfolgt. Insofern kann dem Kläger ein 70 %-Pensum erst ab dem Schuljahr 2017/2018\nangerechnet werden. Bis dahin ist beim Kläger von monatlichen Nettoeinnahmen von rund\nCHF 4'311.00 (CHF 3'444.55 Lohn [CHF 4'101.15 ./. CHF 656.60 Sozialabzüge AHV, ALV,\nNBU, PK] + CHF 318.35 Anteil 13. Monatslohn [{CHF 4'101.15 ./. CHF 280.75 Sozialabzüge\nAHV, ALV, NBU} / 12] + CHF 210.00 Kinderzulage F.________ + CHF 200.00 Kinderzulage\nG.________ + CHF 137.90 besondere Sozialzulage [CHF 250.00 bei 100 %]) auszugehen\n(act. 60/93). Hinzukommen die aus der Invalidität der Beklagten resultierenden Invalidenrenten für die Kinder F.________ und G.________ von monatlich CHF 632.00, welche direkt\ndem Kläger überwiesen werden (vgl. act. 1/21 S. 3). Bis 31. Juli 2017 ist somit von gesamthaften Einnahmen des Klägers von CHF 4'943.00 pro Monat auszugehen.\n\nAb dem 1. August 2017 ist dem Kläger ein hypothetisches Einkommen aus einem 70 %-Pen-\nsum als Primarlehrer anzurechnen. Ausgehend von einem Bruttolohn von CHF 5'219.65 (=\nCHF 4'101.15 / 55 % x 70 %) resultiert ein Nettolohn von CHF 4'486.45 (CHF 5'219.65 ./.\n6,846 % Abzüge für AHV, ALV und NBU [= CHF 357.35] ./. CHF 375.85 für PK). Dies ergibt\nmonatliche Nettoeinnahmen von rund CHF 5'477.00 (CHF 4'486.45 Lohn + CHF 405.20 Anteil 13. Monatslohn + CHF 210.00 Kinderzulage F.________ + CHF 200.00 Kinderzulage\nG.________ + CHF 175.00 besondere Sozialzulage [CHF 250.00 bei 100 %]). Zuzüglich der\nKinderinvalidenrenten von monatlich CHF 632.00 ergibt dies gesamthafte Einnahmen des\nKlägers von CHF 6'109.00 pro Monat.\n\nAb dem 1. August 2024 betragen die monatlichen Einnahmen aus einem 100 %-Pensum als\nPrimarlehrer ausgehend von einem Bruttolohn von CHF 7'456.65 entsprechend rund\nCHF 7'649.00 netto (CHF 6'570.30 Lohn + CHF 578.85 Anteil 13. Monatslohn + CHF 250.00\nAusbildungszulage G.________ + CHF 250.00 besondere Sozialzulage; vgl. act. 16/41 und\nact. 60/93). Zuzüglich der Kinderinvalidenrente für G.________ von CHF 316.00 ergibt dies\ngesamthafte Einnahmen von CHF 7'965.00 pro Monat.\n\n7.7 Nachfolgend ist der nacheheliche Unterhalt in den verschiedenen zeitlichen Phasen festzulegen.\nSeite 31/36\n\n7.7.1 Die erste Phase dauert ab Rechtskraft des Scheidungsentscheids bis zum 31. Juli 2017. In\ndieser Phase ist von einem monatlichen Gesamteinkommen der Parteien von CHF 5'737.00\nauszugehen (CHF 4'943.00 + CHF 794.00; vgl. vorstehende E. 7.5 und 7.6.7). Das erweiterte\nExistenzminimum der Parteien beträgt CHF 7'473.00 (CHF 4'268.00 + CHF 3'205.00), womit\nein monatliches Manko von CHF 1'736.00 verbleibt, welches von der Beklagten zu tragen ist\n(BGE 135 III 66 E. 2 ff.). Der Kläger ist somit zu verpflichten, der Beklagten ab Rechtskraft\ndes Scheidungsentscheids bis 31. Juli 2017 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von\nCHF 675.00 (CHF 4'943.00 Einkommen Kläger ./. CHF 4'268.00 Bedarf Kläger, F.________\nund G.________) zu bezahlen.\n\n"}