Mit Bezug auf den zweiten Schritt hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung weiterentwickelt und festgehalten, dass es nicht angeht, der Bemessung der Entschädigung die Grundsätze von Art. 122 ZGB (hälftige Teilung eines hypothetischen Vorsorgekapitals) zugrunde zu legen, wo der Vorsorgefall viele Jahre vor der Scheidung eingetreten ist. Massgebend sind in einem solchen Fall hauptsächlich die konkreten Vorsorgebedürfnisse der Ehegatten (BGE 133 III 401 E. 3.2; BGE 131 III 1 E. 4.2; BGE 129 III 481 E. 3.4.1; Rumo-Jungo, berufliche Vorsorge, a.a.O., S. 27 f.; Gloor/Umbricht, a.a.O., Art. 124 ZGB N 7;