Durch die auf diese Weise erhöhte Anzahl an roten Blutkörperchen kann mehr Sauerstoff im Blut transportiert werden, was die Ausdauer des Sportlers erhöht (act. 9/70). Dies war vorliegend nicht der Fall. Denn gemäss den Angaben der Staatsanwaltschaft und des Beschuldigten sowie auch seiner Verteidigung wurde bei der inkriminierten Ozon-Therapie lediglich 70 bis 100 ml Blut - und damit nur maximal ein Zehntel der Blutmenge wie beim Blutdoping notwendig - entnommen. Ausserdem wurde das Blut einige Minuten danach - ohne Abtrennung der roten Blutkörperchen von den restlichen Blutbestandteilen Seite 9/26