{"Signatur": "ZG_OG_002", "Spider": "ZG_Obergericht", "Datum": "2022-07-11", "PDF": {"Datei": "ZG_Obergericht/ZG_OG_002_S-2021-39_2022-07-11.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/zg_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/S_2021_39_fdd7631f3f812fe9da3ea4c19349bdaa6195f00a03460c5e35580d76f597c3b500c297782f896214fc74b2be20e62772398fc4c52604657e44fdbf2c5a7f4708?path=fdd7631f3f812fe9da3ea4c19349bdaa6195f00a03460c5e35580d76f597c3b500c297782f896214fc74b2be20e62772398fc4c52604657e44fdbf2c5a7f4708&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2021_39", "Checksum": "1ed198f00ee43444dae63ee4d2a992d7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2021 39"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zug Obergericht Strafabteilung 11.07.2022 S 2021 39"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Obergericht Strafabteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug  Strafabteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo  Strafabteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "mehrfache ungetreue Geschäftsbesorgung | Berufung Privatkläger/in oder Dritte/r von SG Kollegial"}], "ScrapyJob": "446973/80/208", "Zeit UTC": "25.03.2026 03:54:11", "Checksum": "3c17e10d884cde891537a88cd29d46ec", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Obergericht Strafabteilung 11.07.2022 S 2021 39\nRegeste:\nmehrfache ungetreue Geschäftsbesorgung | Berufung Privatkläger/in oder Dritte/r von SG Kollegial\n\n B.a. AG - V. Ltd./2011\nund B.a. AG - V.\nLtd./2012\n15.03.2012 20'000.00 leicht 45\n27.04.2012 15'000.00 sehr leicht 30\n11.05.2012 15'000.00 sehr leicht 30\n08.06.2012 8'586.00 sehr leicht 15\n11.06.2012 8'586.00 sehr leicht 15\nSeite 92/123\n\n22.06.2012 16'987.00 sehr leicht 30\n20.07.2012 9'027.00 sehr leicht 15\n03.10.2012 20'750.37 leicht 45\n11.10.2012 25'501.42 leicht 45\n24.10.2012 30'617.07 leicht 60\n\nB.b. Ltd. - V. Ltd./2012\n21.11.2012 58'660.54 leicht 135\n18.01.2013 9'828.53 sehr leicht 15\n06.05.2013 10'100.00 sehr leicht 15\n31.07.2013 44'707.00 leicht 90\n\nB.a. AG - V. Ltd./2015\n09.04.2015 40'050.00 leicht 90\n\nB.a. AG - Y. Ltd./2011\n29.03.2012 28'659.94 leicht 60\n27.04.2012 44'751.94 leicht 90\n08.06.2012 34'851.09 leicht 60\n09.07.2012 43'788.40 leicht 90\n\nB.b. Ltd. - Y. Ltd./2012\n31.12.2012 100'000.00 nicht mehr 240\nleicht\n\nB.b. Ltd. - W.\nLtd./2013\n12.11.2013 64'753.52 leicht 150\n\nB.b. Ltd. - W.\nLtd./2014\n21.03.2014 49'955.22 leicht 120\n23.09.2014 78'875.41 leicht 180\n08.12.2014 39'435.87 leicht 90\n\nTotal 918'472.32 1'755\n\nAngesichts des engen sachlichen und situativen Zusammenhangs wird jedoch nur ein\n\"Aufschlag\" von jeweils einem Drittel der bei isolierter Betrachtung angemessenen\nEinzelstrafe für sachgerecht erachtet, sodass sich grundsätzlich eine Strafe von 825\nStrafeinheiten errechnet (240 Einheiten Einsatzstrafe + 585).\n\n2.5\n2.5.1 Die Beschuldigte hat im Rahmen der Strafuntersuchung keine Angaben zu ihren\npersönlichen Verhältnissen gemacht (D 1/1/10, /15). Gemäss dem Leumundsbericht der\nKantonspolizei Zürich vom 12. Dezember 2019 verfügt sie über eine\nSeite 93/123\n\nNiederlassungsbewilligung C und wurde im Jahr 2019 mit einem Einkommen von CHF\n190'800.00 und einem Vermögen von CHF 334'000.00 (provisorisch) besteuert (D 1/1/11-14).\nDen Akten der zuständigen Migrationsämter der Kantone Zug und Zürich ist zu entnehmen,\ndass der Beschuldigten am 14. November 2008 – offensichtlich zwecks Tätigkeit bei der\nB.c.________AG – erstmalig eine Jahresaufenthaltsbewilligung erteilt wurde und sie im Jahr\n2014 ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung gestellt hat (D 1/1/15/27-55; 1/1/16/49).\nAnlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung hat die Beschuldigte bekundet, das\nSchweizer Bürgerrecht noch nicht erhalten zu haben; alles sei \"eingefroren\", was wohl bis\nzum Abschluss des Verfahrens so bleibe. Wie sie überdies erklärt hat, habe sie ein\nvierjähriges Kind und sei bei der AP.________AG als Sales Managerin für Kohle, Erz, Eisen\nusw. tätig. Sie erhalte einen Bruttolohn von CHF 190'000.00 zzgl. Erfolgsboni und 13.\nMonatslohn (SG GD 9/1/4 S. 2). An der Berufungsverhandlung gab die Beschuldigte an, ihre\npersönlichen Verhältnisse hätten sich nicht verändert. Alles sei beim Alten geblieben, wie vor\nder Vorinstanz angegeben, einzig ihre Position bei der AP.________AG habe sich geändert.\nSie sei neu Head of Sales (OG GD 9/5 S. 4 Ziff. 4-9). Der Auszug aus dem Schweizerischen\nStrafregister weist weiterhin keine Eintragungen auf (OG GD 8/3).\n\n2.5.2 Die Beschuldigte lebt in geordneten familiären und beruflichen Verhältnissen. Ein Geständnis\nliegt nicht vor. Eine Strafminderung scheidet daher unter diesem Gesichtspunkt aus. Die\nVorstrafenlosigkeit der Beschuldigten ist neutral zu werten; dass sie sich seit der letzten Tat\nim April 2015 wohl verhalten hat, wird bei der Prüfung einer Strafminderung gemäss Art. 48\nlit. e StGB gewürdigt (dazu nachfolgend). Angesichts dieser Umstände führt die\nTäterkomponente weder zu einer Erhöhung, noch zu einer Reduktion der schuld- und\ntatangemessenen Strafe.\n\n"}