{"Signatur": "ZG_OG_002", "Spider": "ZG_Obergericht", "Datum": "2022-07-11", "PDF": {"Datei": "ZG_Obergericht/ZG_OG_002_S-2021-39_2022-07-11.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/zg_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/S_2021_39_fdd7631f3f812fe9da3ea4c19349bdaa6195f00a03460c5e35580d76f597c3b500c297782f896214fc74b2be20e62772398fc4c52604657e44fdbf2c5a7f4708?path=fdd7631f3f812fe9da3ea4c19349bdaa6195f00a03460c5e35580d76f597c3b500c297782f896214fc74b2be20e62772398fc4c52604657e44fdbf2c5a7f4708&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=S_2021_39", "Checksum": "1ed198f00ee43444dae63ee4d2a992d7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["S 2021 39"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zug Obergericht Strafabteilung 11.07.2022 S 2021 39"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Obergericht Strafabteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug  Strafabteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo  Strafabteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "mehrfache ungetreue Geschäftsbesorgung | Berufung Privatkläger/in oder Dritte/r von SG Kollegial"}], "ScrapyJob": "446973/80/208", "Zeit UTC": "25.03.2026 03:54:11", "Checksum": "3c17e10d884cde891537a88cd29d46ec", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Obergericht Strafabteilung 11.07.2022 S 2021 39\nRegeste:\nmehrfache ungetreue Geschäftsbesorgung | Berufung Privatkläger/in oder Dritte/r von SG Kollegial\n\n AC.________, today is 11th\nJuly I got no commission.\nPlease check the payment\n30.07.2013 […] Reg ur commission\nalready made transferred\n44707$, suppose u will get\nit tomorrow\n31.07.2013 44'707.00\n01.08.2013 Dear D.________, did u\nreceived commission so\nfar? We made transferred\nin Tuesday\nJul 2013 36'975.48 93.00\n26.08.2013 18'335.00\nTotal 207'004.05 141'631.07\n\n2.2.1 Diese Gegenüberstellung von Lieferungen, Zahlungen an die Beschuldigte und Chat-\nNachrichten zeigt klar auf, dass die Zahlungen und die Lieferungen in direktem\nZusammenhang standen. Die Zahlung von USD 58'660.54 am 21. November 2012 war\nzweifelsfrei die \"commission\" für die Lieferung von 58'660.54 dmt im Oktober 2012. Denn am\n1. Oktober 2012 schrieb die Beschuldigte an AF.________, dass der Preis für Oktober USD\n86.00/dmt und ihre \"commission\" USD 1.00/dmt betrage, was dem schriftlich vereinbarten\nPreis und dann auch der bezahlten \"commission\" entsprach. Am 20. November 2012 hat die\nBeschuldigte sodann nachgefragt, wann die \"commission\" für die Oktober-Lieferung bezahlt\nwerde, worauf AF.________ am 21. November 2012 antwortete, Herr AE.________ habe der\nZahlung ihrer \"commission\" für Oktober zugestimmt und sie hätten das Geld diesen\nNachmittag überwiesen. Am 24. November 2012 bedankte sich die Beschuldigte für das\nerhaltene Geld. Diese Zuordnung wird von der Verteidigung auch nicht bestritten (SG GD\n9/2/5 Ziff. 108; OG GD 9/5/4 Ziff. 82). Die Zahlung von USD 9'828.53 am 18. Januar 2013\npasst sodann bei einer \"commission\" von USD 0.50/dmt zur Lieferung von 19'657.06 dmt im\nDezember 2012. Auch diese Zuordnung wird von der Verteidigung nicht bestritten (SG GD\n9/2/5 Ziff. 108; OG GD 9/5/4 Ziff. 82). Bei der Zahlung von USD 10'100.00 handelt es sich\nSeite 29/123\n\nschliesslich um die \"commission\" für die März-Lieferung von 20'126.47 dmt. Die Beschuldigte\nverlangte am 1. März 2013 eine \"commission\" von USD 1.00/dmt, die V.________Ltd. war\nhingegen gemäss der Antwort vom gleichen Tag bei einem Preis von USD 136.00/dmt nur\nbereit eine \"commission\" von USD 0.50/dmt zu bezahlen. Für die März-Lieferung wurde dann\nauch ein Preis von USD 136.00/dmt vereinbart. Die Beschuldigte hat schliesslich am 17. April\n2013 nachgefragt, wann die \"commission\" überwiesen würde, worauf ihr mitgeteilt wurde, die\nÜberweisung erfolge in der nächsten Woche. Am 25. April 2013, also rund eine Woche\nspäter, informierte AC.________ die Beschuldigte, dass ihre \"commission\" von\nUSD 10'100.00 überweisen worden sei. Offenbar klappte die Überweisung jedoch nicht, da\ndie Beschuldigte am 1. Mai 2013 AC.________ kontaktierte, worauf dieser am 4. Mai 2013\nantwortete, dass die Bank den Swift korrigiert habe und die \"commission\" von USD 10'100.00\nüberwiesen sei. Aufgrund dieser Chat-Korrespondenz ist der Zusammenhang erstellt. Zudem\nbestreitet die Verteidigung diese Zuordnung ebenfalls nicht (SG GD 9/2/5 Ziff. 108; OG GD\n9/5/4 Ziff. 82).\n\n"}