Deshalb verzichte sie auf eine Behandlung und schlucke einfach so viele Schmerzmittel wie möglich. Sie habe sogar während eines halben Jahres Morphium gegen die Schmerzen erhalten (act. 53 Ziff. 44-46). Die Beklagte hat zudem nicht nur eine Verordnung für Physiotherapie vom November 2015 eingereicht – wie die Vorinstanz fälschlicherweise festhält –, sondern zusätzlich eine weitere aus dem Jahr 2019. In beiden Fällen wurde bei der Kindsmutter ein Schmerzsyndrom diagnostiziert (act.