{"Signatur": "ZG_OG_001", "Spider": "ZG_Obergericht", "Datum": "2022-02-18", "PDF": {"Datei": "ZG_Obergericht/ZG_OG_001_Z1-2020-5_2022-02-18.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/zg_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/Z1_2020_5_fdd7631f3f812fe9da3ea4c19349bdaaf985e161939ebfe77fc1af541c58b749c3e68c0b34915eb86d199c17bbba6c95abd07043c92f2d5c20666b13c7291a65?path=fdd7631f3f812fe9da3ea4c19349bdaaf985e161939ebfe77fc1af541c58b749c3e68c0b34915eb86d199c17bbba6c95abd07043c92f2d5c20666b13c7291a65&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=Z1_2020_5", "Checksum": "161d670c99f0d70d276f5f95b89e4b7b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["Z1 2020 5"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Obergericht Zivilabteilung 18.02.2022 Z1 2020 5"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Obergericht Zivilabteilung 18.02.2022 Z1 2020 5"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Obergericht Zivilabteilung 18.02.2022 Z1 2020 5"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Obergericht Zivilabteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Obergericht Zivilabteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Obergericht Zivilabteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. 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G.________,\nBeklagter und Berufungskläger,\n\nbetreffend\n\nForderung\n(Berufung gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Zug, 1. Abteilung, vom 18. Dezember 2019)\nSeite 2/39\n\nRechtsbegehren\n\nBeklagte und Berufungsklägerin 1\n\n1. Es sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug im Verfahren A1 2016 7 vom 18. Dezember 2019\naufzuheben und es sei ein Rückweisungsentscheid mit der Auflage zu erlassen, dass das\nerstinstanzliche Verfahren vor Kantonsgericht Zug in neuer Zusammensetzung und ohne die\nMitwirkung von Kantonsrichterin lic.iur. Daniela Panico Peyer und Kantonsrichter lic.iur. Stephan Szabó\nzu wiederholen sei.\n\n2. Eventualiter sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug im Verfahren A1 2016 7 vom 18. Dezember\n2019 aufzuheben und es sei die Streitsache zur neuen Entscheidung an das Kantonsgericht Zug\nzurückzuweisen.\n\n3. Subeventualiter sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug im Verfahren A1 2016 7 vom 18. Dezember 2019 aufzuheben und es sei die Klage vollständig unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl.\nMWST) zulasten des Berufungsbeklagten abzuweisen.\n\n4. Subsubeventualiter sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug im Verfahren A1 2016 7 vom 18.\nDezember 2019 aufzuheben und es sei die Klage im reduzierten Umfang von CHF 7'052'232.93\ngutzuheissen.\n\n5. Sub-subsubeventualiter sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug im Verfahren A1 2016 7 vom\n18. Dezember 2019 aufzuheben und es sei die Klage im reduzierten Umfang von CHF 8'075'616.28\ngutzuheissen.\n\n6. Subsub-subsubeventualiter sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug im Verfahren A1 2016 7 vom\n18. Dezember 2019 aufzuheben und es sei die Klage im reduzierten Umfang von CHF 8'245'099.76\ngutzuheissen.\n\n7. Sub-subsub-subsubeventualiter seien Ziff. 3 und Ziff. 4 des Dispositivs des Entscheids des Kantonsgerichts Zug im Verfahren A1 2016 7 vom 18. Dezember 2019 aufzuheben und es sei der\nBerufungsbeklagte zu verpflichten, die Gerichtsgebühr in der Höhe von CHF 62'500.00 zu bezahlen,\nund es\nsei die Berufungsklägerin zu verpflichten, dem Berufungsbeklagten eine Parteientschädigung von\nCHF 116'946.75 (MWST inbegriffen) zu bezahlen.\n\n8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des Berufungsbeklagten.\n\nBeklagter und Berufungskläger 2\n\n1. Es sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 18. Dezember 2019 um eine neue Dispositiv-Ziff.\nmit dem Wortlaut \"In Bezug auf den Beklagten 2 wird die Klage abgewiesen.\" zu ergänzen.\n\n2. Es sei dem Berufungskläger 2 für das Verfahren vor Kantonsgericht Zug eine Parteientschädigung\nin der Höhe von Fr. 116'946.80 (inkl. MWST) zuzusprechen. Eventualiter sei die Höhe der\nParteientschädigung nach Massgabe der Verordnung des Obergerichts über den Anwaltstarif von\nAmtes wegen festzusetzen.\n\n3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des Berufungsbeklagten.\nSeite 3/39\n\nKläger und Berufungsbeklagter\n\n1. Auf die Berufungen gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 18. Dezember 2019\n(A1 2016 7) sei nicht einzutreten.\n\n2. Eventualiter seien die Berufungen gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 18. Dezember\n2019 (A1 2016 7) abzuweisen.\n\n3. Subeventualiter hält der Berufungsbeklagte an seinen vorinstanzlich gestellten Rechtsbegehren in der\nzuletzt aufrecht gehaltenen Fassung (siehe Replik vom 5. Dezember 2016 sowie Stellungnahme zur\nEditionseingabe vom 11. April 2019) fest, erneuert im Berufungsverfahren sowohl seinen Hauptantrag\nA, seinen Eventualantrag B als auch seinen Subeventualantrag C und beantragt deren Gutheissung.\n\nAlles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des Berufungsklägers.\n\nSachverhalt\n\n1.1 A.________ (nachfolgend: Kläger) erwarb die Grundstücke \"H.________\" Nr. aa.________\nund Nr. bb.________ (nachfolgend: Grundstücke \"H.________\") in I.________ ZG am\n31. Oktober 1997 zu Eigentum. Auf diesen Grundstücken plante er in der Folge eine\nÜberbauung mit vier _______ (Gebäuden), wobei die D.________ GmbH (nachfolgend:\nBeklagte 1) und F.________ (nachfolgend: Beklagter 2) ab Ende 2000 in die Planung und\nUmsetzung des Projekts involviert waren. Baubeginn war im Mai 2003 (vgl. act. 60\nSachverhalt Ziff. 1.1-1.4).\n\n1.2 Am 31. Oktober 2005 unterzeichneten die Parteien eine \"Vereinbarung\" (nachfolgend:\nVereinbarung 2005 [act. 1/3]), welche die Realisierung des Projekts \"J.________\" auf den\nGrundstücken \"H.________\" bezweckte, wobei vorgesehen war, das Projekt in zwei Etappen\n(Etappe 1: _______ (Gebäude) 1 und 2; Etappe 2: _______ (Gebäude) 3 und 4) zu\nrealisieren (act. 1 Rz 1; act. 11 Rz 169). Gemäss der Vereinbarung 2005 sollte im Fall einer\nganzen oder teilweisen Vermietung der J.________ der nach bestimmten Kriterien zu\nberechnende Gewinn zu 85 % dem Kläger und zu 15 % der Beklagten 1 zukommen (act. 1/3\nZiff. II.5.b).\n\n"}