{"Signatur": "ZG_OG_001", "Spider": "ZG_Obergericht", "Datum": "2022-02-18", "PDF": {"Datei": "ZG_Obergericht/ZG_OG_001_Z1-2020-45_2022-02-18.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/zg_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/Z1_2020_45_fdd7631f3f812fe9da3ea4c19349bdaaa9b6023ffdfefb22f42bc513f1e0cda87f0f2bbd0997efe7efe2168ac67040850ca20f128ccdba8f7515fd0a61444485?path=fdd7631f3f812fe9da3ea4c19349bdaaa9b6023ffdfefb22f42bc513f1e0cda87f0f2bbd0997efe7efe2168ac67040850ca20f128ccdba8f7515fd0a61444485&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=Z1_2020_45", "Checksum": "00d9864649bb3d619e9e2005e59bcf99"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["Z1 2020 45"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Obergericht Zivilabteilung 18.02.2022 Z1 2020 45"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Obergericht Zivilabteilung 18.02.2022 Z1 2020 45"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Obergericht Zivilabteilung 18.02.2022 Z1 2020 45"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Zug Obergericht Zivilabteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zoug Obergericht Zivilabteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zugo Obergericht Zivilabteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. Zivilabteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Forderung | Mäkler/Kommission/Trödelvertra"}], "ScrapyJob": "446973/80/208", "Zeit UTC": "25.03.2026 03:55:10", "Checksum": "24654b0f7be35abca31f2e96d7300a11", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Zug Obergericht Zivilabteilung 18.02.2022 Z1 2020 45\nRegeste:\nForderung | Mäkler/Kommission/Trödelvertra\n\n Die Parteientschädigung richtet sich im Rechtsmittelverfahren nach dem noch in Betracht\nkommenden Streitwert (§ 8 Abs. 1 AnwT), welcher vorliegend – ohne Zinsen (vgl. Art. 91\nAbs. 1 ZPO) – CHF 63'000.00 beträgt. Bei diesem Streitwert beträgt das Grundhonorar der\nRechtsanwälte CHF 8'170.00 (§ 3 Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 AnwT). Im Weiteren wurde im\nvorliegenden Verfahren zwar kein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt (vgl. act. 50). Die\nBeklagte reichte indessen im Rahmen des unbedingten Replikrechts zwei weitere\nStellungnahmen ein, was die Berechnung eines Zuschlags von 25 % zu rechtfertigen\nvermag, womit ein Betrag von CHF 10'212.50 resultiert (§ 5 Abs. 1 Ziff. 2 i.V.m. § 8 Abs. 2\nAnwT). Dieser Betrag ist im vorliegenden Fall gemäss § 8 Abs. 1 Satz 1 AnwT auf zwei\nDrittel, d.h. CHF 6'808.35, zu reduzieren. Umstände, die ausnahmsweise die Berechnung\ndes vollen Grundhonorars als begründet erscheinen liessen (vgl. § 8 Abs. 1 Satz 2 AnwT),\nsind nicht ersichtlich. Unter Hinzurechnung der von der Beklagten geltend gemachten\nAuslagen von CHF 26.50 (act. 62; § 25 Abs. 2 AnwT) sowie der Mehrwertsteuer von 7,7 %\nauf CHF 6'834.50 (= CHF 526.30; § 25a AnwT) ergibt sich somit eine Parteientschädigung\nvon gerundet CHF 7'360.00.\nSeite 15/15\n\nUrteilsspruch\n\n1. In Gutheissung der Berufung wird der Entscheid des Kantonsgerichts Zug, 3. Abteilung, vom\n5. November 2020 aufgehoben und die Klage wird abgewiesen.\n\n2. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren von CHF 5'400.00 wird zusammen mit den\nerstinstanzlichen Gerichtskosten von CHF 5'400.00 (total CHF 10'800.00) der Klägerin\nauferlegt und mit dem von ihr für das erstinstanzliche Verfahren geleisteten Kostenvorschuss\nvon CHF 5'400.00 sowie dem von der Beklagten für das Berufungsverfahren geleisteten\nKostenvorschuss von CHF 5'400.00 verrechnet. Die Klägerin hat der Beklagten den\nKostenvorschuss im Umfang von CHF 5'400.00 zu ersetzen.\n\n3. Die Klägerin hat die Beklagte für das erstinstanzliche Verfahren mit CHF 16'365.00 (inkl.\nMWST) und für das Berufungsverfahren mit CHF 7'360.00 (inkl. MWST) zu entschädigen.\n\n4. Gegen diesen Entscheid mit einem Streitwert von über CHF 30'000.00 ist die Beschwerde in\nZivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die\nBeschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. BGG. Eine allfällige Beschwerde ist\ninnert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich, begründet und mit bestimmten\nAnträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim\nSchweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Die Beschwerde hat nach\nArt. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende Wirkung.\n\n5. Mitteilung an:\n- Parteien\n- Kantonsgericht Zug, 3. Abteilung (A3 2018 42)\n- Gerichtskasse (im Dispositiv)\n\nObergericht des Kantons Zug\nI. Zivilabteilung\n\nlic.iur. P. Huber Dr.iur. F. Wiget\nAbteilungspräsident Gerichtsschreiberin\n\nversandt am:\n"}