ZGB N 24). Es liegt mithin auch in diesem Zusammenhang an der Klägerin, diese Beweisregel umzustossen bzw. die nicht erfolgte Selbstlesung nachzuweisen (vgl. Lardelli/Vetter, Basler Kommentar, 6. A. 2018, Art. 9 ZGB N 31; Schmid/Baumgartner, Kurzkommentar ZPO, 3. A. 2021, Art. 179 ZPO N 10; Schweizer, Commentaire romand, 2. A. 2019, Art. 179 ZPO N 11; Mooser, a.a.O., Art. 9 ZGB N 31 f.; Kummer, a.a.O., Art. 9 ZGB N 40). 4. Das Kantonsgericht erachtete es in seinem Entscheid als erstellt, dass die Vertragsparteien den Erbvertrag gelesen und unterzeichnet haben.