Die Argumentation des Klägers ist insofern widersprüchlich, als die Kinder bei der von ihm beantragten Regelung jedes zweite Jahr von vorneherein auf die von ihm beschriebene Weihnachtsrituale verzichten müssten. Zudem ändern sich die Bedürfnisse der Kinder mit zunehmendem Alter, wobei die im Kleinkindalter gepflegten Traditionen erfahrungsgemäss an Bedeutung verlieren. Schliesslich müssen sowohl die Eltern wie auch die Kinder akzeptieren, dass es mit der Trennung der Eltern das bisherige Familienleben nicht mehr gibt und Anpassungen an die neuen Verhältnisse unvermeidlich sind.