9.1 Das Bundesgericht stellt die ehehaften Wassernutzungsrechte für deren Auslegung aufgrund der durch sie verliehenen Befugnisse grundsätzlich den Dienstbarkeiten des ZGB gleich (BGE 131 I 321 E. 5.1.2; 88 II 498 E. 3; ZWR 1970 S. 189 ff. E. 4; Peter Münsch, a.a.O., S. 30; ferner Peter Liver, a.a.O., S. 487 f.). Das Kantonsgericht Wallis seinerseits qualifiziert die Wässerwasserrechte als altrechtliche Dienstbarkeiten (Peter Münch, a.a.O., S. 31).