{"Signatur": "VS_BZG_999", "Spider": "VS_Gerichte", "Datum": "2009-12-03", "PDF": {"Datei": "VS_Gerichte/VS_BZG_999_A1-09-163_2009-12-03.pdf", "URL": "https://api-justsearche.vs.ch/api/documents/29518f1f2df3b5f153ffecf2a8e74e96/file/", "Checksum": "5244bc298109a76cb62405883dc4f581"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["A1 09 163"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer 03.12.2009 A1 09 163"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Valais Autre tribunal Autre chambre 03.12.2009 A1 09 163"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Vallese Altro tribunale Altro camera 03.12.2009 A1 09 163"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Valais Autre tribunal Autre chambre"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Vallese Altro tribunale Altro camera"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "KGVS A1 Oeffentliches Recht ordentlich"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Beschaffungswesen  Marchés publics  Beschaffungswesen – KGE (öffentlichrechtliche Abteilung) vom 3. Dezem-  ber 2009  Abbruch des Verfahrens; Schätzung des Auftragswerts; Teilaufträge; anwendba-  res Verfahren  – Abbruch des Verfahrens aus wichtigen Gründen und Konkretisierung des öffent-  lichen Interesses (Art. 13 Abs. 1 lit. i IVöB, Art. 35 VöB; E. 3).   – Sanierungsarbeiten an einer Alpstrasse durch den gemeindeeigenen Forstbetrieb  ausführen zu lassen als In-House-Geschäft (E. 4).   – Bei der Schätzung des Auftragswerts darf nicht knapp gerechnet werden. Zeigt  sich aufgrund der Angebote, dass ein höherstufiges Verfahren hätte gewählt wer-  den müssen, ist das Verfahren abzubrechen. Getrennte Vergabe zusammenhän-  gender Leistungen ist möglich, sofern bei jedem Teilauftrag das für den Gesamt-  wert massgebende Verfahren angewandt wird (Art. 4 Abs. 5 GIVöB, Art. 8 Abs. 1  GIVöB; E. 5).  Interruption de procédure; calcul de la valeur du marché et division de celui-ci;  choix de la procédure  – Les motifs d’interruption doivent être liés à des intérêts publics (art. 13 al. 1 lit. i  AIMP; aer. 35 OcMP; consid. 3).  – Doit être qualifiée d’opération in house l’option prise par une commune de faire"}], "ScrapyJob": "446973/52/2024", "Zeit UTC": "21.01.2026 02:07:00", "Checksum": "d1500b509569f95e948140c5c3fb597a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer 03.12.2009 A1 09 163\nRegeste:\nBeschaffungswesen  Marchés publics  Beschaffungswesen – KGE (öffentlichrechtliche Abteilung) vom 3. Dezem-  ber 2009  Abbruch des Verfahrens; Schätzung des Auftragswerts; Teilaufträge; anwendba-  res Verfahren  – Abbruch des Verfahrens aus wichtigen Gründen und Konkretisierung des öffent-  lichen Interesses (Art. 13 Abs. 1 lit. i IVöB, Art. 35 VöB; E. 3).   – Sanierungsarbeiten an einer Alpstrasse durch den gemeindeeigenen Forstbetrieb  ausführen zu lassen als In-House-Geschäft (E. 4).   – Bei der Schätzung des Auftragswerts darf nicht knapp gerechnet werden. Zeigt  sich aufgrund der Angebote, dass ein höherstufiges Verfahren hätte gewählt wer-  den müssen, ist das Verfahren abzubrechen. Getrennte Vergabe zusammenhän-  gender Leistungen ist möglich, sofern bei jedem Teilauftrag das für den Gesamt-  wert massgebende Verfahren angewandt wird (Art. 4 Abs. 5 GIVöB, Art. 8 Abs. 1  GIVöB; E. 5).  Interruption de procédure; calcul de la valeur du marché et division de celui-ci;  choix de la procédure  – Les motifs d’interruption doivent être liés à des intérêts publics (art. 13 al. 1 lit. i  AIMP; aer. 35 OcMP; consid. 3).  – Doit être qualifiée d’opération in house l’option prise par une commune de faire\n\n22 RVJ / ZWR 2010\n\nBeschaffungswesen\nMarchés publics\nKGVS A1 09 163\nBeschaffungswesen – KGE (öffentlichrechtliche Abteilung) vom 3. Dezember 2009\nAbbruch des Verfahrens; Schätzung des Auftragswerts; Teilaufträge; anwendbares Verfahren\n– Abbruch des Verfahrens aus wichtigen Gründen und Konkretisierung des öffentlichen Interesses (Art. 13 Abs. 1 lit. i IVöB, Art. 35 VöB; E. 3).\n– Sanierungsarbeiten an einer Alpstrasse durch den gemeindeeigenen Forstbetrieb\nausführen zu lassen als In-House-Geschäft (E. 4).\n– Bei der Schätzung des Auftragswerts darf nicht knapp gerechnet werden. Zeigt\nsich aufgrund der Angebote, dass ein höherstufiges Verfahren hätte gewählt werden müssen, ist das Verfahren abzubrechen. Getrennte Vergabe zusammenhängender Leistungen ist möglich, sofern bei jedem Teilauftrag das für den Gesamtwert massgebende Verfahren angewandt wird (Art. 4 Abs. 5 GIVöB, Art. 8 Abs. 1\nGIVöB; E. 5).\nInterruption de procédure; calcul de la valeur du marché et division de celui-ci;\nchoix de la procédure\n– Les motifs d’interruption doivent être liés à des intérêts publics (art. 13 al. 1 lit. i\nAIMP; aer. 35 OcMP; consid. 3).\n– Doit être qualifiée d’opération in house l’option prise par une commune de faire\nexécuter par ses propres services forestiers l’assainissement d’une route desservant un alpage (consid. 4).\n– La valeur du marché doit être calculée avec une marge suffisante. Si l’examen\ndes offres révèle que le marché aurait dû faire l’objet d’une procédure correspondant à un seuil plus élevé que celui initialement envisagé, la procédure doit\nêtre interrompue. Une adjudication par lots est admissible, à condition que la\nprocédure applicable compte tenu de la valeur du marché ait été suivie (art. 4\nal. 5 et 8 al. 1LcMP).\n\nGekürzter Sachverhalt\nIm Amtsblatt Nr. 29 vom 20. Juli 2007 hatte die Munizipalgemeinde\nA. (Gemeinde) die Baumeisterarbeiten für die Sanierung einer Alpstrasse im offenen Verfahren ausgeschrieben. Nach der Offertöffnung\nvom 14. August 2007 und dem Vergabeantrag vom 17. August 2007\nschloss der Gemeinderat an der Sitzung vom 18. September 2007 die\nX. AG vom Verfahren aus mit der Begründung, die Grundvoraussetzungen nicht zu erfüllen. Gegen diese Ausschlussverfügung gelangte die\nX. AG am 22. Oktober 2007 ans Kantonsgericht, das mit Entscheid vom\n21. Dezember 2007 die Beschwerde guthiess und die Angelegenheit an\nRVJ / ZWR 2010 23\n\ndie Gemeinde zurückwies mit der Aufforderung, die X. AG bei der Vergabe der Arbeiten in die Gesamtbewertung miteinzubeziehen und den\nZuschlag an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter zu erteilen. Nach\nmehreren Interventionen teilte die Gemeinde mit Schreiben vom\n19. Juni 2009 der X. AG mit, dass sie das Verfahren von 2007 abbreche\nund demnächst neu ausschreiben werde. Der Abbruch wurde begründet mit den veränderten konjunkturellen Rahmenbedingungen und\nweil die Dauer der Angebotsgültigkeit von 6 Monaten «längst abgelaufen» sei. Die X. AG focht diese Verfügung nicht an. Am 1. September 2009 hatte die Gemeinde neu nur die Miete von Baumaschinen für\ndie Instandstellung der Alpstrasse im Einladungsverfahren ausgeschrieben. Gegen diese Ausschreibung gelangte die X. AG (Beschwerdeführerin) mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Kantonsgericht.\n\nErwägungen\n(...)\n3. Die Beschwerdeführerin macht vorab geltend, die Gemeinde\nmüsse das Ausschreibungsverfahren vom Jahre 2007 für die Sanierung\nder Alpstrasse weiter- führen. Sie widersetzt sich somit dem Abbruch\noder Widerruf des Vergabeverfahrens.\n\n"}