{"Signatur": "VS_BZG_999", "Spider": "VS_Gerichte", "Datum": "2006-12-21", "PDF": {"Datei": "VS_Gerichte/VS_BZG_999_A1-06-177_2006-12-21.pdf", "URL": "https://api-justsearche.vs.ch/api/documents/b52a96716e9c2e938114ff47b3ac849c/file/", "Checksum": "74a2080d71d7edbc8666474a76b95238"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["A1 06 177"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer 21.12.2006 A1 06 177"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Valais Autre tribunal Autre chambre 21.12.2006 A1 06 177"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Vallese Altro tribunale Altro camera 21.12.2006 A1 06 177"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Valais Autre tribunal Autre chambre"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Vallese Altro tribunale Altro camera"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "KGVS A1 Oeffentliches Recht ordentlich"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verkehr und Kommunikation  Transports et communications  KGE (öffentlichrechtliche Abteilung) vom 21. Dezember 2006 i.S. A. c. Staats-  rat und Gemeinde Zermatt  Zuteilung von Taxi-Bewilligungen  – Verfassungswidrige Regelung der Gemeinde Zermatt hinsichtlich der Erteilung  zahlenmässig beschränkter Bewilligungen für den professionellen Personen-  transport.  – Feststellung der rechtwidrigen Regelung und Aufforderung an die Gemeinde,  innert Frist einen verfassungskonformen Zustand für die Erteilung der A-Bewilli-  gung zu schaffen (Appellentscheid).  Octroi de concessions de taxi  – Inconstitutionnalité de la réglementation communale zermattoise prévoyant   une limitation numérique des autorisations de transport professionnel de   personnes.  – Constat de l’invalidité de cette réglementation, la commune étant invitée à   y remédier dans un délai raisonnable, à légiférer de manière conforme à la   Constitution (décision incitative).  Gekürzter Sachverhalt  Nach dem Taxireglement der Gemeinde Zermatt erfordert die Nut-  zung kommunaler Standplätze pro Elektrotaxi eine vom Gemeinderat  erteilte Betriebsbewilligung A (A-Bewilligung). Deren Höchstzahl  hängt von der Menge"}], "ScrapyJob": "446973/52/2024", "Zeit UTC": "21.01.2026 02:07:10", "Checksum": "f25a6abaa454fe372c0ac735511d7d13", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer 21.12.2006 A1 06 177\nRegeste:\nVerkehr und Kommunikation  Transports et communications  KGE (öffentlichrechtliche Abteilung) vom 21. Dezember 2006 i.S. A. c. Staats-  rat und Gemeinde Zermatt  Zuteilung von Taxi-Bewilligungen  – Verfassungswidrige Regelung der Gemeinde Zermatt hinsichtlich der Erteilung  zahlenmässig beschränkter Bewilligungen für den professionellen Personen-  transport.  – Feststellung der rechtwidrigen Regelung und Aufforderung an die Gemeinde,  innert Frist einen verfassungskonformen Zustand für die Erteilung der A-Bewilli-  gung zu schaffen (Appellentscheid).  Octroi de concessions de taxi  – Inconstitutionnalité de la réglementation communale zermattoise prévoyant   une limitation numérique des autorisations de transport professionnel de   personnes.  – Constat de l’invalidité de cette réglementation, la commune étant invitée à   y remédier dans un délai raisonnable, à légiférer de manière conforme à la   Constitution (décision incitative).  Gekürzter Sachverhalt  Nach dem Taxireglement der Gemeinde Zermatt erfordert die Nut-  zung kommunaler Standplätze pro Elektrotaxi eine vom Gemeinderat  erteilte Betriebsbewilligung A (A-Bewilligung). Deren Höchstzahl  hängt von der Menge\n\n 3.2 Dies trifft für den vorliegenden Fall zu. Das Reglement kann\nnicht aufgehoben werden, da es durchaus eine verfassungskonforme\nVerteilung der Bewilligungen ermöglicht und da die A-Bewilligungen\ngrundsätzlich einer zahlenmässigen Beschränkung unterworfen werden können. Denn ohne Einschränkungen des Taxigewerbes entstünden in der verkehrsfreien Gemeinde ernsthafte Verkehrsprobleme. Die\nErgänzung des Reglements oder die Änderung der Praxis bei der Neuzuteilung der Bewilligung sind zudem nicht Aufgabe der Gerichtsbehörde, zumal dazu weitere Abklärungen notwendig sind, verschiedene\nVarianten bei der verfassungskonformen Verteilung der Bewilligung\nmöglich sind und der Gemeinde ein weites Ermessen zusteht, wie sie\n78\n\ndas Taxigewerbe in der Gemeinde verfassungskonform regeln und\npraktizieren will. Die Gemeinde wird jedoch beauftragt, innert nützlicher Frist einen verfassungskonformen Zustand bei der A-Bewilli-\ngungserteilung zu schaffen. Sie muss dazu überprüfen, inwiefern ein\nTeil der bereits erteilten A-Bewilligungen an andere fähige Bewerber\nübertragen werden können und, soweit dies notwendig ist, das Reglement entsprechend ändern (Urteile [des Bundesgerichts] 2P.8/2006\nvom 29. August 2006; 2P.77/2001 vom 28. Juni 2001 E. 2b; BGE 108 Ia\n135 E. 4 und 5).\n"}