Die Auslegung eines gerichtlichen Vergleichs nach dem wirklichen Parteiwillen gemäss Art. 18 Abs. 1 Obligationenrecht (OR, SR 220) ist im Rahmen eines Zwangsvollstreckungsverfahrens grundsätzlich ausgeschlossen. Offensichtliche Situationen vorbehalten, ist es nicht Sache des Rechtsöffnungsrichters, sondern des Sachrichters, über heikle materiellrechtliche Fragen oder Ermessensfragen zu befinden (BGE 149 III 258 E. 6.1.1; BGE 149 III 310 E. 5.3; BGE 136 III 624 E. 4.2.3; BGE 124 III 501 E. 3a; BGE 115 III 97 E. 4b; BGer 4A_151/2024 vom 22.08.2024 E. 3.8; BGer 5A_810/2023 vom 01.02.2024 E. 4.1.3.3; BGer 5A_455/2022 vom 09.11.2022 E. 5.2; BGer 5A_719/2019 vom 23.03.2020 E. 3.3.1).