Die Rechtsprechung stellt im Grundsatz bei der Auslegung und rechtlichen Qualifikation eines Vertrages auf den tatsächlichen Inhalt ab und nicht auf die gewählte Bezeichnung. Grundlage für die rechtliche Qualifikation bildet daher der Vertragsinhalt (BGer 4A_134/2022 vom 16.09.2022 E. 5 mit Hinweis auf BGE 145 III 43 E. 3.3). In Bezug auf den Titel stellt das Bundesgericht fest, dass die Bezeichnung und damit auch der Titel eines Vertrages dessen rechtliche Qualifikation nicht bestimmen: «La dénomination d’un contrat n’est pas déterminante pour évaluer sa nature juridique» (BGE 129 III 664 E. 3.1 m.w.H.). Noch konkreter hält es fest: