Die Lehre betont dieselbe Stufenordnung mit Vorrang des tatsächlichen Konsenses und subsidiärer objektivierter Auslegung nach Treu und Glauben (Wolfgang Wiegand/Christoph Hurni, in Basler Kommentar OR I, 8. Aufl., 2026, N. 11 ff. zu Art. 18). Steht der durch Auslegung ermittelte Inhalt fest, ist dieser rechtlich zu qualifizieren. Die Qualifikation richtet sich nach dem Inhalt, ist Rechtsfrage und damit dem Parteiwillen entzogen (BGE 129 III 664 E. 3.1; BGE 143 II 297 E. 6.4; BGer 4A_360/2021 vom 06.01.2022 E. 5.1.1; BGer 4A_291/2018 vom 10.01.2019 E. 3.4.1). Das Gericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 57 ZPO, BGer 4A_64/2020 vom 06.08.2020 E. 5).