Eine feste Hierarchie der Auslegungsmittel besteht nicht. Zwar bildet der Wortlaut regelmässig ein zentrales Willensindiz, er kann sich aber als nur scheinbar klar erweisen, namentlich wegen anderer Vertragsbestandteile, des Vertragszwecks oder weiterer Umstände (Wolfgang Wiegand/Christoph Hurni, in Basler Kommentar OR I, 8. Aufl., 2026, N. 17 f. zu Art. 18; BGE 133 III 61 E. 2.2.1; BGer 4A_370/2010 vom 31.05.2011 E. 5.3; BGer 4A_220/2013 vom 30.09.2013 E. 4.4.2). Die Lehre betont dieselbe Stufenordnung mit Vorrang des tatsächlichen Konsenses und subsidiärer objektivierter Auslegung nach Treu und Glauben (Wolfgang Wiegand/Christoph Hurni, in Basler Kommentar OR I, 8. Aufl.