Angesichts der Veränderungen der persönlichen und finanziellen Verhältnisse der Parteien ist die Phaseneinteilung der Vorinstanz nachvollziehbar und auch notwendig. Sie wurde von keiner Partei beanstandet, weshalb sich auch die Berufungsinstanz daran orientiert. Eine neue Phase soll dann angesetzt werden, wenn eine bedeutende Änderung eintritt oder mehrere Änderungen zeitlich ungefähr zusammentreffen. Aus Praktikabilitätsgründen ist eine grosse Anzahl sich nur geringfügig unterscheidender Phasen zu vermeiden. Stattdessen sollen mehrere Veränderungen, die sich in engem zeitlichem Zusammenhang ergeben, gesammelt in einer neuen Phase berücksichtigt werden.