So sei bei der Operation keine ungewöhnliche Beschaffenheit der Blutgefässe (die bei vielen Marfan-Patienten vorkomme) festgestellt worden. Im Austrittsbericht der Herzchirurgie werde kein Verdacht auf ein Marfan-Syndrom geäussert. Der Versicherte habe auch postoperativ keine entsprechende Medikation erhalten, was bereits bei vorliegendem Verdacht notwendig gewesen wäre. Er habe bekannte kardio-vaskuläre Risikofaktoren (Hypertonie und Bewegungsmangel) und sei im Zeitpunkt der Erkrankung bereits 50-jährig gewesen, was untypisch spät wäre für ein solches Ereignis beim Marfan-Syndrom.