Systemische Veränderungen seien denn auch von den Fachärzten (ausser der milden Trichterbrust) gar nicht erhoben worden und eine positive Familienanamnese sei ebenfalls von keinem Arzt erhoben und dokumentiert worden. In den medizinischen Unterlagen der Kliniken werde nirgends auch nur der Verdacht auf das Vorliegen eines Marfan-Syndroms geäussert. Hinweise für einen solchen Verdacht fehlten vollständig und es gebe einige Gründe, die das Marfan-Syndrom als Auslöser hier eher unwahrscheinlich machten. So sei bei der Operation keine ungewöhnliche Beschaffenheit der Blutgefässe (die bei vielen Marfan-Patienten vorkomme) festgestellt worden.