Sie führten mit Bezug auf die im Grundfall eingeholte Szintigraphie vom 9. Juni 2009 aus, szintigraphisch habe am 9. Juni 2009 ein Befund der Dystrophie vorgelegen, welcher als „Sudeck Stadium II bis III“ interpretiert worden sei. Anhand dieser Befunde sei anzunehmen, dass zum Zeitpunkt des Auftretens der undislozierten Fraktur vom 10. Oktober 2010 wenigstens ein Residualzustand nach CRPS vorgelegen habe. Ein solcher Residualzustand nach CRPS könne geeignet sein, ein erneutes CRPS zu reaktivieren.