{"Signatur": "UR_OG_004", "Spider": "UR_Gerichte", "Datum": "2013-02-22", "PDF": {"Datei": "UR_Gerichte/UR_OG_004_2013-OG-V-12-15_2013-02-22.pdf", "URL": "https://www.ur.ch/_rte/publikation/6974", "Checksum": "73058badc598cddc59364ac03e86d3a9"}, "Scrapedate": "2026-01-05", "Num": ["2013_OG V 12 15"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Uri Obergericht Verwaltungsrechtliche Abteilung 22.02.2013 2013_OG V 12 15"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Uri Obergericht Verwaltungsrechtliche Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Uri  Verwaltungsrechtliche Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Uri  Verwaltungsrechtliche Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kantonales Verfahrensrecht. Art. 3 Abs. 1 und 2 VRPV. Verfügungsbegriff. Konkrete und abstrakte Normenkontrolle. "}], "ScrapyJob": "446973/59/1992", "Zeit UTC": "05.01.2026 07:26:30", "Checksum": "55a6e4fd37164a792209d6431edafdf1", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Uri Obergericht Verwaltungsrechtliche Abteilung 22.02.2013 2013_OG V 12 15\nRegeste:\nKantonales Verfahrensrecht. Art. 3 Abs. 1 und 2 VRPV. Verfügungsbegriff. Konkrete und abstrakte Normenkontrolle. \n\n 5. Was die Rüge der Rechtsverweigerung und -verzögerung weiter anbelangt,\nvermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht zu überzeugen. Die Erhebung einer\nBeschwerde bewirkt, dass die Streitsache beim Regierungsrat (Art. 44 Abs. 1 VRPV)\nbeziehungsweise beim Obergericht (Art. 56 VRPV) rechtshängig ist. Mit der\nRechtshängigkeit geht der Devolutiveffekt einher. Das bedeutet, dass die Zuständigkeit zum\nEntscheid über die betreffende Streitsache grundsätzlich (hierzu Art. 27 Abs. 2 VRPV) auf\ndie entsprechende Instanz übergeht (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtbarkeit im Kanton St.\nGallen, 2. Aufl., St. Gallen 2003, Rz. 934 f.) Damit fällt der Erlass einer definitiven\nVeranlagungsverfügung vorerst nicht in Betracht. Dementsprechend kann eine allfällige\nLangwierigkeit des Verfahrens, welche durch die ergriffenen Rechtsmittel entstanden sein\nkönnte, den Behörden nicht zum Vorwurf gemacht werden.\n"}